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Kochen ohne industrielle Fertigprodukte!



"Wenn junge Feuerwiesel feurig wieseln...." Feuerwiesel olé, Feuerwiesel olé, Feuerwiesel olééééé.... Ibo says: "Be aware of the Feuerwiesel!"


"Dem Leben den Hintern zeigen. Popliteratur ist gleich Joachim Lottmann: gern wütend, oft vulgär, manchmal jämmerlich. Aber selten langweilig." (Jochen Förster)

 

Heinemann. Konditorei. Confiserie. Café-Restaurant. Kann man gut mit den Müttern rumhängen, Zeit (die man nicht hat) vertrödeln und 'n guten Kaffee trinken. Ideen entwickeln. Werde ich auch mal im Selbstversuch was zu schreiben. Manchmal hat man die Idee für eine Kolumne unter der Dusche, schaut einem StraBa-Mitfahrer der BILD liest über die Schulter, erhascht einen Blick auf Transferberichte aus Dresden, schreibt eine eMail an einen Corpsbruder und hat innerhalb einer Viertelstunde eine Kolumne zusammen gekloppt. Und manchmal - wenn es sich um eine Konzeptkolumne handelt, bastelt man über ein halbes Jahr an Ihr. Und manchmal, ja manchmal, haben Kolumnen ein kleines bisschen Experimentierfreude gern... Ich habe mir eine Funktastatur zugelegt, da kann man wirklich überall tippen, schnell, nicht durch den eigenen Kopf korrigiert, sich selbst vergewissernd, schon fast halbautomatisch! Nach dem Abendessen, einer tollen Linsensuppe mit feinen (!) Mettenden und abgeschmeckt mit Weissweinessig und Knoblauchschnitzen, dazu einen französischen Merlot 2003 von der Domain Foncalieu, mjamm, mjamm, legte ich mich zum Lucullo-Chillout auf's Sofa und widmete mich der Funktastatur! Manchmal stelle ich das Fehlen einer wirklichen Leserbindungsabsicht fest. Ich bin quasi der Anti-Markwort. Weeste: Nüschd an den Leser denken, wa!

 

Liege also auf dem Sofa mit meiner Funktastatur und tippe – yeah! Damit lassen sich noch wildere Kolumnen schreiben. Jedoch die Entfernung zum Monitor: Die Buchstabenzusammenrottungen ähneln Ameisen. Schreiben ohne gegenzulesen - höchst gefährlich! Dagegen ist ein Laptop ein Leichenschmaus – wo immer man gerade will, kann man seine unausgegorenen und kruden Gedanken – écriture semiautomatique- runtertippen!!!! Und dann hole ich mir einen Privatsekretär, der die Typos entfernt und handschriftlichen Anmerkungen einarbeitet. Ich habe die Jobanzeige schon jetzt vor Augen: "Junger Mann für Bürotätigkeiten gesucht - keine finanziellen Interessen!". Doch warum um sich selbst kreisen, wenn es wirklich unerquickliche Schicksale gibt. In einer nach Tränen heichenden und reichenden eMail teilte mir unser Hauptstadtkorrespondent Ibo folgendes mit: "Ich habe leider vom Christkind keine Tierpatenschaft für ein Feuerwiesel im Berliner Zoo bekommen!! Schade, das ist seit einiger Zeit mein sehnlichster Wunsch!". Dann diese Flashbacks, die einen einholen:  "Am Tresen steht Albert Camus, seine Zähne sind gelb vom Nikotin, das Gesicht glüht, und er löscht mit Pils." Hmmmh... tippend auf dem Rücken liegen / auf dem Rücken liegend tippen - wollte ich nicht ursprünglich mein Konzept des Demokratieführerscheins vorstellen...? Oder wollte ich eine Schule für systematische Desorientierung gründen?! *gruebel*

 

Die zwischen Marburg und dem 'grund gelegene Keksfabrik Pauly, bei der das Brinkmanngroupie mal in den Ferien gearbeitet hat, warf ein wunderbares, schon fast currykingesk zu nennendes Produkt auf den Markt: Xits. Xits kann was. Bei einem explorativen Spaziergang durch den Penny-Markt in MG-Venn entdeckt. Es handelt sich um mit Erdnussbutter befüllte Sticks (=Salzstangen). Das Produkt gibt es auch mit Käsefüllung. Dies kommt meinem Neujahrsvorhaben ziemlich nahe, nur noch leichte und gesunde Elektrolyte zu mir zu nehmen. Anwendungsart in etwa: 

 

Der aktuelle "Realname der Woche, der zur Romanfigur qualifziert" ist

 

Danuta Weintritt 

 

Die Dame ist Inhaberin eines Friseursalons im Lichthof zu Mönchengladbach. Wen sollte man der Romanfigur an die Seite stellen?! Rocco Putzke, vielleicht?! Oder doch eher Chucky Kraemer? Wer weiss das schon. Oder die Dosenbierboygroup Onko, Bruzzl, Mumpf und Peng?  Entscheidet IHR!

 

"Hey Drecksfuchs, gib' mir mal noch 'n Buttercremepizzabier raus!!!!"

 

Manchmal wäre ich gerne Hundeausbilderin aus Niederkrüchten. Manche Berufe sind einfach dazu da, dass der grosse Berlinroman über sie geschrieben wird! Suche gerade in Köln-Mülheim ein Zimmer. Denke da an eine deutschsprachige Berufstätigen-WG. Jetzt, da viva plattgemacht wird, müssten doch einige Zimmer & Wohnungen frei sein, oder?! Nur um die grossartige Sarah Kuttner tut es mit leid. Anfang der Woche hiess es zum vorerst letzten Male: Mit dem Rote-Augen-Bomber um 6.45h nach Doppel-D. Der einstweilen letzte Hinflug. Seven months is a long time / Tried living in the real world / Instead of a shell.... Tja, und dann war nach noch die Geschichte mit den margentafarbenen Debilos. Ich konnte mich nach Äonen doch zu einem privaten DSL-Anschluss durchringen, und die Telekomiker schicken mir den Treiber für meine Ethernetkarte auf Diskette. Diskette? Diskette! Häh??? Wie altschulig ist das denn? Ich habe kein Diskettenlaufwerk in meinem Heimatrechner! Und wie entsetzt mich der Besitzer des Internetcafés auf der Waldhausener Strasse anguckte, als ich hinter vorgehaltener Hand und mit hochgeschlagenem Mantelkragen nach einem so-called "Diskettenlaufwerk" fragte. "Spinnste' do Tünn' - so jett hammer' nich'!"  AHL war dann so freundlich, mir den Treiber - von dem ich blauäugig glaubte, man könne ihn innerhalb von 5 Minuten aus dem Netz laden - auf CD zu brennen, so dass ich Sonntagabend, nach dem Erstkommunions-Firmungs-Ausflug nach Kölle ganz lässig meinen DSL-Zugang einrichtete. In der Kirche verzichte ich auf provokativ vorgebrachten Kulturkatholizismus á la "Hey Gottesmann, gib' mich ma' zwei von denne' Oblaten - ich sach' immer 'viel hilft viel!'". Auch ein Bierlyrikus (Advanced Buchsisch) ist manchmal nur "nur ein feuriger Spieler, der für sein Tor gejubelt hat". Irgendwie bin ich in dem Kontext KEIN Sportsmann....

 

Es bleibt dabei: "Schombergs Welt" ist ein in sich geschlossenes, nichtexpandierendes Universum... Euer Schomberg (passives Mitglied von Marktplatz / Kampfzone e.V.)

 

P.S.: Zuletzt in meinem alten Schülerlotsenbuch aus der 8a gelesen. Es gibt dort ein Kapitel über die gesellschaftspolitische Relevanz des Schülerlotsentums und den Umstand, dass Schülerlotsen seit 1953 einen entscheidenen Anteil an der Demokratisierung Deutschlands haben. Demnächst mehr zu diesem brisanten Thema hier!