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Sätze...



... zum Weinen schön! Werthaltig & -vermittelnd.




Sätze Schilder, die einen ratlos machen.




Sätze, die nicht ganz der Wahrheit entsprechen: "KVB - Menschen bewegen".


1. Auf dem Schulhof schlage und spucke ich nicht.

2. Mit Bällen spiele ich nur auf dem Ballhof.

3. Wenn sich jemand verletzt, helfe ich.

4. Ich nehme kein Essen und Trinken mit in die Pause.

5. Zur Toilette gehe ich nur, wenn ich muss.

6. Bei einem heftigen Streit gehe ich zur Aufsicht.

 

Damals gab es auch keine "Wäschetabs", das war Teufelswerk. Es gab Waschpulver in der Persil-10-Kilo-Trommel. Und danach haben wir mit der Tonne noch etwas gebastelt. Gerne auch mit Krepp-Papier. Also, ich ja muss noch meiner Chronistenpflicht nachkommen und schulde die Sache mit dem Wäschetab. Man war ja in den Herbstferien in Zeeland im Urlaub. Und gespiegelt hört sich der Vorfall wie folgt an, Sätze der Erschütterung: "Am zweiten Abend kommt er ins Esszimmer und sagt, 'Komisch, die Spülmaschine hat gestern besser gespült... und das doofe Tab hat sich auch nicht richtig aufgelöst!' Nach mehrmaligem Nachfragen, was er denn genau beim Bedienen der Spülmaschine eingestellt hätte, stellte sich raus, dass er ein Tandil-Wäschetab verwendet hat, sich aber immerhin gewundert hat, warum die Industrie so doof ist und viel zu große, runde Tabs für kleine, eckige Fächer produziert..."

 

Sätze, auf die man zu Recht stolz ist: "Der Padrone ist ein Wunder: Egal, wo er steht, egal, was er macht: Wenn er den Dienst versieht, hat man brauhausesk immer wieder ein volles Kölsch vor sich stehen. Der Mann mit dem 360-Blickradius ist die fleischgewordene Definition von Multitasking-Fähigkeit ;-)"

 

Sätze in der S1 zum Flughafen Düsseldorf, die man nicht mithören möchte: Eine Gymnasialklasse (!) - 8. oder 9. auf Ausflug zum Planetarium in Bochum. Wortfetzen: "Yo, Gangster!""Ey, Serina, wo ist DER Jessica?" Früher war mehr Kommunikationslametta.

 

Sätze der Verzweiflung aus dem ZAG: Ich bin so müde. Ich brauche Urlaub von der Menschheit. Es geht nicht mehr, es geht nicht mehr. Alles zu eng, zu weit. Was hat Gott sich nur dabei gedacht? Lese grade wieder Aurelius Augustinus "Bekenntnisse", da finden sich so traumschön aktuelle Erkenntnisse wie "Die menschliche Zunge ist Tag für Tag wie ein Ofen, in dem wir erprobt werden". Wir, der Gangster, und der Jessica.

 

Kurze Sätze in der Volkskammer vor mehr als 20 Jahren: "...Ich liebe doch alle..." (Erich Mielke) und Sätze der Unaufgeregtheit:"Lieb mich draußen weiter".

 

Sätze, die man in einer Postfiliale nicht sprechen möchte: "Ja, dankeschön, ich bin mit meiner Bankverbindung zufrieden, nein, wirklich nicht, ich möchte keine KFZ-Versicherung abschließen... ich benötige keine, ja, ich möchte wirklich nur dieses Einwurfeinschreiben aufgeben, bitte..."

 

Sätze der Entrüstung: "Der Hausfrauenverband benennt sich um! Er heißt zukünftig "Netzwerk Haushalt - Berufsverband der Haushaltsführenden". Wieder stirbt ein Stück Alte Bundesrepublik..."

 

... und natürlich Sätze, die stets Geltung haben werden und wahr bleiben: "In seinen spätlyrischen Werken ästhetisierte Schmeck die diachrone Leidenschaft einer verlorenen Generation zur kontrafaktischen Aufforderung des 'carpe diem'."

 

Spiel, Satz und Sieg Ende: Euer Schomberg.