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Zwischenkolumne und -brigade "Ansgar Brinkmann"



"Es gibt Leute, die können auf einem Klavier spielen, andere müssen es tragen." (Ansgar Brinkmann) Hier sehen Sie, wie sein Wiedergänger H.S. aus MG beim Tassentrainig 2004 überhart einstieg! (Kinder: Das dürft Ihr nicht nachmachen ohne die Genehmigung Eurer Eltern!)


 

(hs-meldung, 05.01.2005, dresden)

Der 35-jährige Mittelfeldkarussellbremser Ansgar Brinkmann hat einen Vertrag bis zum Saisonende beim 1. FC Dynamo Dresden unterschrieben. Direkt nach der Vertragsunterzeichnung wurde "der Staatsfeind Nummer eins" (Die WELT) beim Tassentraining in der Dresdner Neustadt gesehen. Der intellektuelle Profifussballer, dessen zweiter Vorname "Vereinstreue" lautet, will entscheidenden Anteil am Abstieg des Traditionsvereins haben. Unser Korrespondent H. Schomberg führte eine Umfrage unter fussballbegeisterten Mitarbeitern eines grossen Unternehmens der Halbleiterei durch und der allgemeine Tenor war, dass das gros der Dynamofans nur mässig glücklich mit dieser Verpflichtung ist.

Es ist die 47. Vereinsstation des Mittelfeldspielers in 14 Profijahren.

 

O. R. aus M. in H. bekennt:

Ansgar Brinkmann ist seit einiger Zeit eines meiner großen Idole! Besonders beeindruckend an seiner geistigen Haltung und Attitüde sind sein ausgesprochener Sinn für Gerechtigkeit und Feingefühl!

 

Spätestens seit seinem unvergessenen - aber zugleich oft missverstandenem - Auftritt in einem Bielefelder Schnellrestaurant erwarb er sich die Meriten, um auch in großen, ostdeutschen Metropolen einen erheblichen Beitrag zur Völkerverständigung beizusteueren. (Da fällt mir das Zitat des leider in der öffentlichen Meinungsfindung zur geistigen Einheit oftmals vergessenen Peter Lux von 1991 ein: "Rostock is ja auch Deutschland")

 

Aber zurück zu Brinkmann, der aufgrund seines hemdsärmeligen Auftretens den Kontakt zum Fussballendverbraucher nie verloren hat und somit auch in der Dresdner Fanszene nach und nach die Positon der alten intellektuell-sportlichen Eliten um Ulf Kirsten und Olaf Marschall als (Achtung: Ekelwort!!!) "Kultobjekt" einnehmen könnte. Zudem bewundere ich Brinkmann dafür, nimmermüde seinem Ruf als "Deutsch-Brasilianer" nachzukommen. Er agierte stets verlässlich, zurückhaltend und lauffreudig!

 

Nicht umsonst wird er als einer der letzten Straßenfussballer in der deutschen Fussballszene bezeichnet, ein Mann der niemals vor einem Dribbling an der Außenlinie zurückschreckt - kostete was es wolle und auch den wiederholten Abstieg mit  diversen Vereinen!

 

Schade, dass es für den Sprung in die Nationalelf nie gerreicht hat, aber zu seiner Bundesligazeit wurde leider noch nicht jeder deutsche Bankdrücker aus einer ersten europäischen Liga (oder überschätzte Zweitligaspieler, Anm. HS) zum Nationalspieler befördert! So kann Brinkmann zwar auf viele Bundesligaeinsätze verweisen, eine internationale Karriere bei Real Madrid oder Arsenal London blieb ihm jedoch aufgund der unverschämten Nicht-Berücksichtigung von den sturköpfigen Konsorten Vogts, Ribbeck und Völler verwehrt!

 

Ich jedenfalls freue mich schon jetzt auf ansprechende Interviews und hartnäckige Attacken auf alles, was im und um das Stadion so herumläuft!

 

Und nun das grosse Preisrätsel:

Nenne ALLE Vereine und Ligen, in denen Ansgar Brinkmann spielte!

Einsendeschluss ist der 17.01.2005. Kleiner Tip: Er müsste sowohl Bundesliga, als auch Zweite Liga, Dritte Liga (Regionalliga) und Oberliga gespielt haben. Dann war er noch kurz in Österreich und hat dem FC Kärnten beim Abstieg aus deren Operettenliga geholfen.

 

Schomberg wünscht Euch eine gute Zeit, eine guten Jahresbeginn - bis demnächst im bekannten virtuellen Lichtspielhaus!