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Der reizende Nachtpförtner!



Dritter Advent. Besinnliche Worte für die Ewigkeit, heute: "Nach Falcos fantastischer Hymne an den Rausch war ich kurzzeitig versucht, ein schönes Konter-Restetrinken zu veranstalten. Habe 'es' dann aber unterlassen. Ich glaube, ich war einfach zu betrunken, den Kühlschrank zu finden. Jetzt ausnüchtern auf die harte Tour. Zwangsvorstellungen bezüglich Nachfolge Christi sind am Abklingen. Wadenkrampf." Unklare Quelle. Vermutlich Videointerview - an Pittermännchen - mit Markus Lüpertz, Ausstrahlung, Kulturkirche Buchforst, März 2014. Es kann aber auch Hessisch-Lichtenau gewesen sein.


Ich denke heute mal ein bisschen quer und über innovative Geschäftsmodelle nach. So in die Richtung: Bücher und CDs über das Internet verkaufen. Oder Schuhe. Oder Brot mit Augen aus Zuckerguss: Lotti Karotti, Wirsi Wirrkopf, Karl Toffel. Vielleicht gründe ich auch eine Jugendzeitschrift und nenne sie nach einer Beifallsbekundung oder einem Leuchtmittel. Vielleicht schreibe ich auch ein Buch über aktuelle Bürgerbewegungen und liebäugele hier mit einer Analyse der Gruppierung "WuGeDaVaM". Oder ein paar meinungsstarke Pamphlete über "Digitale Rechtsschreibung"? Gegebenenfalls gründe ich eine frankophone Hip-Hop-Band im Senegal und nenne sie "SC Paderborn".

 

Dann erreichte mich die Frage "Was sagst du eigentlich zur aktuellen Post von Wagner?" Ich freue mich, endlich zu wissen, dass Maria und Josef armenisch sprachen - und nicht wie bisher gedacht aramäisch. Aber vielleicht ist armenisch in Wagners Welt auch nur die Sprache der armen Menschen? Oder die der armen Namen? Denn aus dem ZAG erreichte mich folgende Botschaft:

 

"Der Himmelsbote 4/14 ist da. Neuzugänge: Robin, Devid, Aylin, Josha, Svea, Ylvi, Vivien, und zwei Marlons. darunter ein 'Marlon Brandl'. Wie die Pfarrer solche Taufgottesdienste hinter sich bringen ohne vor Lachen einzunässen, ist mir schlichtweg ein Rätsel..."

 

Aus dem Auge des Gentrifizierungsorkans meldet sich Thünnwardt Tünnenson zu Wort: "Ich warte voller Spannung auf den 4. Advent. Die Herdplatten glühen und Heiko Schomberg durchbricht irgendeine '100 gefällt mir-Angaben'-Schallmauer, die seit 2008 gehalten wurde. Vollkommen außer sich bedient er vier Endgeräte gleichzeitig, um ja kein ja, like, Daumen hoch, retweet und 'Gefällt mir' zu verpassen. Da versagt die billige Schmelzsicherung für den Starkstromanschluss..."

 

Denn immer noch - und mehr denn je gilt: Es ist der Abgrund hinter dem vordergründig Sinnlosen, um den es geht. Sich schneiden und dann sorgfältig das Messer verbinden. Der Wunsch, aus der eigenen Existenz eine Erzählung zu formen, ist gestiegen. Und nicht zuletzt durch twitter, Facebook, Blurp!, Pups sowie [:kwark] und Fockr umsetzbarer denn je. Vielleicht gelingt (gelinkt!) es durch eine Killerapplikation alle Aktivitäten zu bündeln und in eine Erzählung zu gießen? Ich nenne sie dann "Der reizende Nachtpförtner!". Oder anders.

 

Es bleibt besinnlich, Euch ein paar geruhsame Tage, wünscht Euer Schomberg.