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Jedes Mal, wenn Trumps Spielzeug diffamiert wird, stirbt irgendwo ein Einhorn!



Ein rosa Einhorn! Ich kann es immer noch nicht glauben, dass es solche "Produkte" wirklich gibt! Oder liegt es am genius loci? Da hat sich mein Corpsbruder Faust den Derbysieg - zur Ablenkung und -wechslung - mal verdient. Oder? Vielleicht ist es eher so: Jedes Mal, wenn Spielzeug diffamiert wird, stirbt irgendwo ein Einhorn! Dem gilt es investigativ nachzugehen. Oder mal Ritter SPORT befragen.


Willkommen in der Woche nach dem rheinischen Derby. Vorher dachte ich mir noch: Ein Derbysieg wäre nicht nur Balsam für die Mönchengladbacher Fanszene - und vor allem die Borussen in der Diaspora Köln - nein, er wäre auch eminent wichtig im Abstiegskampf. Das Derby ist dann ausgegangen wie das Derby ausgegangen ist. Ich halte nichts von Alarmismus und unpassenden Vergleichen, aber Schubert ist Frontzeck 2.0 und wir steigen mit ihm sicher ab. Und in diesem Wissen, dass es genau wie vor zehn Jahren ist, ging es am Tag danach zu einem Kindergeburtstag.

 

Und so ein Kindergeburtstag im 100-prozentigen EffZeh-Umfeld ... das war in der Tat KEIN Kindergeburtstag! Dort fiel manch derbes Scherzwort! Einiges ist ohnehin schwer zu begreifen. Für mich komplett seltsam, dass Götz George in Berlin geboren wurde, und Manfred Krug in Duisburg am Rhein. Er war ein rheinisches Mädschen. Ach, wir sind doch alle, alle rheinische Mädschen. Doch, manchmal hat man in Köln auch einfach nur Traditionen - und fast österreichisch anmutende Dienstleistungskräfte, so wie Thünnwardt Tünnenson es unlängst für die Ewigkeit formulierte: "Die neue blondbezopfte Samstagskraft bei Heilinger." Ich glaube, in diesen sechs Worten steckt der große deutsche Gegenwartsroman, auf den Marcel Reich-Ranicki Hellmuth Karasek Christine Westermann seit 1945 wartet. Und wartet. Und wartet.

 

2017 wird sich - neben dem großen Gegenwartsroman - auch zeigen, wie tief die Wurzeln liberaler, bürgerlicher Werte im Deutschen Bürgertum tatsächlich sind. Und wie nimmt das ZAG in Hessisch-Lichtenau die Situation auf der anderen Seite des Atlantiks wahr?

 

"Habe mir auf Thünnwardts Anregung soeben zum allerallerersten Mal Donald Trumps Twitter angeschaut. Der Mann ist wesentlich gestörter als ich dachte. Es geht nur um ihn, ihn, ihn, ihn. Für den ist das 'ne gigantsche Ego- und Casting-Show, das er jetzt Präsident ist.

 

The Revolution will not be televised, aber die Kriegserklärung an irgend'nen Bananenstaat, der ihm nicht den gehörigen Respekt erweist, die gibt's garantiert per Twitter. Und das Erschreckendste: fast so viel Tweets wie Heiko! (Heiko hat natürlich NOCH den Vorsprung des Earlieren Adopters :-)"

 

Ich als Verein musste reagieren: "'Hihi, 'Die Kriegserklärung an irgend'nen Bananenstaat, der ihm nicht den gehörigen Respekt erweist, die gibt's garantiert per Twitter.' Ah, verstehe: 'F*ck off, Angela! It's WAR. Let's make Germany small again!' Das ABGEFAHRENSTE bei ihm: Ich glaube, einiges twittert er selber, und kein Twitter-Lakai!!"

 

Das ZAG entgegnete: "Ich geh davon aus, dass der ALLES selbst twittert. Wie's ihm grad durch die Birne rauscht. Der Teufelskerl."

 

His Masters Tweet. Ab Februar 2017 kann es mit Mutti Dr. Merkel und "POTUS" zu spannenden Konstellationen im Kowalski-Sinne (wer kennt die Zeitschrift noch?) kommen: "In Zukunft muss man das Gefühl haben, da trifft Bart Simpson Mutter Teresa."

 

"Ob die Zeit wohl reif ist für eine reine Einhorn-Kolumne?!?", fragt sich Euer Schomberg.