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Abfall für Wenige (I)



Während Wagner am Dienstag, den 13.03.2007 die Welt der "Knäckebrot-Esser, Milchtüten- und Joghurtbecher-Ausspüler" anprangert, so seht Ihr hier ein Beispiel für das Verständnis von Mülltrennung in Köln-Porz-Eil.


Was stets wahr bleibt:

18.03.2006:

"Wir müssen uns Borussia-Mönchengladbach-Anhänger als glückliche Menschen vorstellen, die einer tragischen, absurden Fußballwelt heroisch ihr 'Möööööööööööööööööööööönchengladbach!' entgegenskandieren!" (Ausgabe 18)

 

Auf Wieder-Wehen!

 

Abschiedstournee der Rolling Stones...

15.03.2006:

Ich komme mir vor wie auf der niemals endenden Abschiedstournee der Rollings Stones (rüstiger Rentner als Roadie gesucht, bitte unter 75 Jahre!). Einen Brief m.lb. Suevia mit dem Semesterprogramm bekommen. Diesmal auch schon für den Tag des Fußballspiels (Clash of Kleinseelheim!) freigenommen. Und dann die Einladung zum ewigen Rolling-Stones-Konzert: Letzte Kneipe auf dem alten Haus. Garantiert die letzte Kneipe im tollen Sechszigerjahrezweckbau. Die Abschiedstournee. Davon habe ich mittlerweile schon 10 mitgemacht. ;-)) Und wenn es dann wirklich passiert, glaubt man es nicht. Achtung, letzte Kneipe, letzte Tour...

 

Wagner schreibt an kampftrinkende Kids

"Wir alle haben Schuld. Wie viel Gläser Schnaps Jäger habe ich schon auf die Gesundheit 'russia getrunken – und die Kids Zahnspangenultraz aus der 8b haben zugeschaut." [zum Artikel].

 

Derzeit auf dem Plattenteller

Jung = zu viel lesen, die alte Leier. Dennoch kurz zugerufen, da gerade auf dem Plattenteller : "Voll beschäftigt" (ein heiteres Witzebuch zur Dequalifikation von nicht verwertbaren Akademikern, damit sie Paketservice und Systemgastronomie können, siehe auch www.hartmut-und-ich.de) Aber eines darf man nicht vergessen: Die Dequalifizierung von Akademikern schafft auch Wachstum, wie ich einer Printwerbung in der FAS vom 11.03.2007 entnahm!

 

"Alexander Kluge und Oskar Negt: Geschichte und Eigensinn. 1283 S., zahlreiche Abbildungen, Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1981, Band 2: Deutschland als Produktionsöffentlichkeit.", das Original aus dem Erscheinungsjahr, für 50 Cent (sic!) gekauft, wie immer gilt: Dies Fußnoten bei Sportsfreund Kluge sind of genug interessanter und stimmiger als der Fließtext. Aber es ist ein schönes Buch und vor allem ein ertragreicher Steinbruch. Ferner: Die gebundene Ausgabe von "Am Pool" von Benjamin Berton (Autor), Hinrich Schmidt-Henkel (Übersetzer). Ja, ich sollte mich mit Einzelschicksalen in Patchworkfamilien auseinandersetzen, aber ich habe keine Lust, die Machwerke von Hochkulturengländern zu lesen.

 

Ich benötige Zerstreuung.

 

Als Gute-Nacht-Lektüre noch Harald Juhnke, "Harald Juhnke. Die Kunst ein Mensch zu sein", Moewig Memoiren 1981 und Rolf Zacher "Endstation Freiheit. Erinnerungen", Argon Verlag, Berlin 2002. Man gönnt sich ja sonst nichts!

 

O' wonnevolles Fußballspiel

So, der Kreis schließt sich! Mein Corpsbruder Faust schickte mir den Link auf eine Eintracht-Braunschweig-eBay-Versteigerung, die unterstreicht & beweisst: Fußball und (althergebrachtes) Akademikertum gehören eng zusammen! Nicht nur das hier...

 

Endlich wieder einmal der bildgewordene Beweis: Fussball interessiert mich nicht!Kurle-murle, Puff! 

Ich habe es immer gewusst, ich habe nur noch auf diesen Mosaikstein gewartet....

 

 

... und BMGs "Farbenstrophe", sowie der daraus resultierende Antrag. Nee. Kule-murle-puff: Jetzt habe ich den finalen Beweis: Ein BIERZIPF(el), der auf eBay versteigert wird. Ich habe es immer gewusst! Seit Ausgabe 15 von "Schombergs Welt" kannte ich die Wahrheit! O' wonnevolles Fußballspiel!

 

Girls are back in Town!

"Hey Rocco, da ist ein neues Dienstleistungsunternehmen in der Stadt!"

"Ich weiß, Chuck!"

 

Cricket-WM auf den Windies

14.03.2006:

Cricket-WM auf den Windies: So, wenn ich meine Korrespondeten aus der Karibik verstanden habe, gewannen die Westindischen Inseln ihr Auftaktspiel gegen Pakistan. Aber es sind ja immer so kryptische Ergebnisse: Windies: 1/6 x Z hoch e = 564 Ws minus A: Pakistan: 3 x Wurzel aus W = 57. Warum heißt es nicht einfach 2:1 n.V.!

 

Sehr schön die Erklärung des Teilnehmerfeldes der Cricket-WM (außer den Niederlanden nur ehemalige Kolonien oder Kopfengländer dabei): "Teilnehmer u.a. Schottland: Schottland: Sie moegen den Sport nicht. Sie können es nicht. Sie sind der Wuppertaler SV unter den Cricketnationen."

 

Der HYPE um Ariadne von Schirach

11.03.2007:

Sie redet pseudointellektuell und hat die Haare schlecht blond gefärbt. Ich möchte ihr zurufen: "Baby, schreib' erst Deine Magisterarbeit, Ari, mach' Deinen Anschluss!" und dann widme Dich dem pornoiden, hippen Berlinroman. Verfassen fragwürdiger, kulturkritischer Sachbücher, die auf der Bühne Berlin spielen. Aber bei dem Marketingpotential des Namens geht das wohl nicht. Es kam wie immer anders. Na und?! Der Name öffnet viele Türen! Wie viele Verleger hätte wohl Jessica-Chantal Kowalski gefunden? Und wie viele Google-Treffer generiert??

 

Und läuft... und läuft... und läuft... (V-Day!)

12.02.2007:

"Lieb und teuer war die Frau seiner Träume auch dem Mann, der bei der Kölner PR-Agentur rheinformat einen "Werbeläufer" ersteigert hat. Für rund 80 Euro trägt ein Promotion-Profi am 14. Februar ein individuell gestaltetes Liebes-Plakat vor den Augen der Angebeteten spazieren. "Das ist doch eine tolle Idee, wenn man nicht bei der Liebsten sein kann, und dennoch möchte, dass der Blumenstrauß oder ein Geschenk auf sehr persönliche Weise überbracht wird", meint rheinformat-Geschäftsführer Michael Weckerlin." [Quelle]

 

Der Semaphor von Flittard!

18.01.2007:

Jaja, ihr denkt schon wieder, ich beschäftige mich mit abwegigsten Dingen, aber die Entwicklung der (Flügel)Telegraphie war meine Abschlussklausur im Bereich "Wirtschafts- und Sozialgeschichte" und ich habe da so 40 Spalten vollgeschrieben. Was Claude Chappe da bastelte, ist heute immer noch wichtig, siehe auch die Veröffentlichung Teuteberg, Hans-Jürgen/ Neutsch, Cornelius (Hg.), "Vom Flügeltelegraphen zum Internet. Geschichte der modernen Telekommunikation". Schon im Hauptstudium schrieb ich bahnbrechende Arbeiten, die sich mit der "Entwicklung der optischen Telegraphie mit Schwerpunkt Preußen bis 1850" beschäftigten.

 

Der Semaphor von Flittard. Hier sehen sie die Flügel des Flügeltelegraphen! 

Der Semaphor von Flittard. Hier sehen sie die Flügel des Flügeltelegraphen!

 

Und Mitte Januar habe ich dann mit meinen eigenen Augen meinen ersten Semaphor gesehen - in Köln-Flittard! Wahrhaft be-ein-druk-kend! Sehr schön, und auch die Ironie dieses Veedels, das in meiner Welt schon Leverkusen ist: ("13.8.06 Der Signalmast auf dem Telegraph wurde renoviert. Flittard ist nicht mehr von den Weltnachrichten abgeschnitten").

 

"Der Krieg ist Vater aller Dinge" (Heraklit 550-480 v. Chr.), trifft wohl in ganz besonderem Maße auf die Entwicklung der früheren Telegrafie zu, denn der optische Telegraf diente ebenfalls während der Dauer seines Bestehens von 1833-1849 militärischen, politischen und polizeilichen Zwecken. Das deutsche Telegrafenwesen ist aus den Telegrafenverwaltungen der deutschen Einzelstaaten hervorgegangen. Bis 1866 bestanden 17 selbständige Verwaltungen. Bau und Betrieb unterstanden dem Kriegsministerium. Die Verwaltung der Staatstelegrafie wurde 1866 dem Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeit übergeben.

 

Am 1. Oktober 1849 gab Preußen als erster Staat auf dem europäischen Kontinent den Staatstelegrafen für den öffentlichen Verkehr frei." (Aus der Zusammenschrift zur Vorbereitung auf die Abschlußklausur.)

 

Ja, damals benötigte ein Telegramm von Köln nach Berlin 2 Stunden. Was mich immer noch begeistert, sind die hochtrainierten Bedienmannschaften. Jeder kennt den "Flüsterpost-Effekt", aber die Botschaften, die in Berlin ankamen, ergaben Sinn und mutierten nicht von "Franzosen führen Manöver an der Grenze durch!" zu "Mein Luftkissenboot ist voller Aale.".

 

Literatur:

 

Aschhoff, Volker, Die elektrische Nachrichtentechnik im 19. Jahrhundert, in: Treue, Wilhelm und Mauel, Kurt (Hg.), Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft im 19.Jahrhundert, Bd. 2, Göttingen 1976, S. 522 - 541

Ders., Geschichte der Nachrichtentechnik. Band 2: Nachrichtentechnische Entwicklung in der ersten Hälfte des 19.Jahrhunderts, Berlin 1987

Brentjes, Burchard/ Richter/ Sonnemann, Geschichte der Technik, Leipzig 1978

Brugmans, I. J., Paardenkracht en Mensenmacht. Sociaal-Economische Geschiedenis van Nederland 1795 - 1940, Den Haag 1961

Drogge, Horst, Die Entwicklung der optischen Telegrafie in Preußen und ihre Wegbereiter, in: Archiv für deutsche Postgeschichte 1982, Heft 2, Seiten 5 - 25

Herbarth, Dieter, Die Entwicklung der optischen Telegrafie in Preussen, Landeskonservator Rheinland, Arbeitsheft 15, Köln 1978

Holzmann, Gerard J. und Pehrson, Bjorn, Optische Telegraphen und die ersten Informationsnetze, in: Spektrum der Wissenschaften, 3/1994, S. 78 - 84

Niemann, Hans-Werner, Vom Faustkeil zum Computer. Technikgeschichte- Kulturgeschichte- Wirtschaftsgeschichte, Stuttgart 1984

Niemetz, Gerold und Uffelmann, Uwe (Hg.), Epochen der modernen Geschichte. Schwerpunktthemen, Entwicklungen, Zusammenhänge, Freiburg/ Würzburg 1986

Reindl, Josef, Der Deutsch-Österreichische Telegraphenverein und die Entwicklung des deutschen Telegraphenwesens 1850-1871, Frankfurt am Main/ Berlin/ Bern/ New York/ Paris/ Wien, 1993

Schneider, Wolf, Vulkanausbruch. Die längste Nacht, in: Geo, Nr. 7/ Juli 1995, S. 139 - 154

Siemann, Wolfram, Vom Staatenbund zum Nationalstaat. Deutschland 1806 - 1871, München 1995

Tilly, Richard H., Vom Zollverein zum Industriestaat. Die wirtschaftlich soziale Entwicklung Deutschlands 1834 - 1914, München 1990

Wessel, Horst A., Die Entwicklung des elektrischen Nachrichtenwesens in Deutschland und die rheinische Industrie. Von den Anfängen bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in: Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, Beiheft 25, Wiesbaden 1983

 

Nachschrift: Nein, ich bin kein BLOG! Dieser Gedankenspender wird nach den jeweiligen Erfordernissen der Aktualität und der Arbeitsbelastung aktualisiert. Schaut also öfter mal hier rein bei....