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Was wäre Kunst ohne Anverwandlung?! [Ende der Sommerpause!]



Auch wenn der Gesichtsausdruck scheinbar etwas anderes sagt: Ja, ich kann mich erholen, entspannt sein & nichts tun. Und dieses Bild mit der korrespondierenden Literatur mußte einfach sein ;-)


"Die wenigsten wissen, daß auch das Nichtschreiben die Frucht langer und mühseliger Arbeit ist." (Anton Muh).

 

Beuys Boy's back in Town: Ich begrüße euch zur ersten Ausgabe nach Entspannungssommerpause & Arbeitgeberwechsel. Kerle, tat das gut: Zwei Wochen Sommerfrische auf Landserrrothe Lanzarote, dann noch einige Tage Müßiggang, documenta 12 und nicht zuletzt DAS gesellschaftliche Ereignis in Berlin, wobei ich nicht das 165. "Stiffi" (Ole Roth) der Normannen noch die Gedenkfeierlichkeiten für Prof. Brinkmann meinte, sondern Knöll Vs Hochzeit. Und nun also: Eine neue Tätigkeit, ein neuer Arbeitgeber, neu gemischte Karten: Alles neu macht der Julei!

Und ich musste den Kasten einbauen, denn dort werden die LETZTEN Fragen der Menschheit geklärt: Existiert Gott? Ist Kölsch Bier?! Ich meine: Ja. Aber nicht JEDER sieht es so, wie ich dort feststellen durfte: Dennoch: Es bleibt ein zeitgleich filmhistorisch bedeutender wie provokanter Beitrag!

 

Ferner muss ich vor der Geschichte gestehen, dass ich nach der Sommerpause und dem „Onboardingprozess“ bei meinem neuen Arbeitgeber (verbunden mit einer Woche in Frankfurt/Main) "Schombergs Welt" einfach nicht auf dem Radar hatte. Hinzu kam meine Rückkehr ins Pendlerleben (derzeit auf den Gleisen: Bourdain, Anthony, „Ein Küchenchef reist um die Welt. Auf der Jagd nach dem vollkommenen Genuss“, München 2002) und ich muss mich erst wieder daran gewöhnen, auf engstem & öffentlichem Raum schreibend meine Gedanken zu entfalten...

 

Vier Wochen Ferien also, nein, derer knappe fünf, in denen sich viel getan hat. Und neben den zwei Wochen Sommerfrische auf der Vulkaninsel („Where is Dr. Evil’s secret volcano?“ „I will never tell you!“) war ich noch auf der documenta 12 („Es geht nur ums Überleben!“) und bei der Hochzeit von Sportsfreund Knöll V. Schee war’s. Gelesen habe ich endlich auch mal wieder - Querbeet, worauf ich Lust verspürte. Und nun hat mich die Erwerbsarbeit wieder – und ich bin trotz aller Muße und Erholung froh, dass es wieder losgeht. Oder um Ms. Feynschliff - auf meine recht unkanalisierten Energieschübe abzielend - zu Wort kommen zu lassen: „ADSle hier nicht rum!“. Ein gutes Ventil für unkatalysierte Hyperaktivität ist übrigens YouTube! Rückblickend bin ich sehr froh, durch meine Affinität Ernesto(popesto) angesteckt zu haben, denn er hat der Welt viel zu sagen, er will uns – im positiven Sinne – „belehren“ und es gelang ihm bis dato, in den Filmstudios Kalk einige Meisterwerke (siehe Kasten!) zu produzieren.

Hier findet Ihr ein paar

 

Meisterwerke aus dem Tonstudio Kalk

 

die ernestopopesto geschaffen hat:

 

Die Welt unterrichten.

 

Der schönste Stadteil der Welt.

 

Kölsch ist kein.

 

Aktuelle Nachrichten.

 

Überleben in Kassel...

 

Fahrt zur documenta 12 - Es geht nur um's Ueberleben

 

Fahrt zur documenta 12 - Es geht nur um's Ueberleben (2)

 

Au Weia - Wir waren es NICHT!

 

 

Humorverbrechen 2007:

Was ist ein Apfelpolizist? Na klar, ein Bos-Cop!

 

 

Den blöden Fußball (schauen wir auch auf die nächste Saison, die nur bedeuten kann „Betriebsunfall“, „Fahrstuhl“ oder „Untergang“!) wollte ich völlig ausklammern, aber Rohrer hat mir ein paar Betrachtungen zukommen lassen, die es mir einfacher machen, diese Ausgabe zu füllen und die ich nicht nur deswegen hier wiedergebe. Vor Wochen antwortete er auf meine Ausgabe "Ein Abstieg wäre ein Imageschaden" mit folgender eMail, die m.E. ein Lehrbeispiel für Tiefenrecherche ist:

 

"Fast richtig Schomberg, "Affinität" ist in der Tat sehr nah am Wort "Affe" dran. Obgleich es heißen sollte, "Affe" ist nah an "Affinität" dran." (Es folgt eine Aufführung aus dem Brockhaus, die ich in einer der nächsten Ausgaben wiedergebe - danach kommt Rohrer zu folgendem Schluss:) "Wenn Du also in der Kolumne der Meinung bist, dass ein Fussballbegeisterter Ähnlichkeiten mit Affen hätte, bzw. mit dieser Spezies verwandt sei, stimmt Deine Aussage (ob des gleichen semantischen Ursprungs der Begriffe natürlich).

Solltest Du aber gemeint haben - wovon ich zu Deinen Gunsten ausgehen möchte - , dass Du das Wort "Affe" auf den Abstieg gemünzt und eigentlich "affig" gemeint hast, gibt es jedoch keine Parallele mehr zum Wort "Affinität". Liebe Grüße, Rohrer" Tja, man sollte dem Team Gedichte schreiben, Sonette verfassen, Schlösser aus purem Gold bauen!

 

Ja, worum ging es beim Ausflug nach Kassel, bei der Entdeckung Hessisch-Lichtenaus und der zeitgenössischen Kunst? Um's Überleben. Es geht immer nur um's Überleben! Sehr schön war die Fahrt von KS-Wilhelmshöhe nach Hessisch-Lichtenau mit der Lossetalbahn! Dieses Vergnügen hatte ich dreimal an diesen Tagen! Wie bemerkte CAFH so (vor)freudig dazu:

 

"bei uns spielt noch die feuerwehrkapelle, wenn das neue bimmelbähnchen eingeweiht wird, die lok wird bekränzt, und die "alternative liste heli" (ehemals dkp) kommt mit willkommenstransparenten! wahrscheinlich haben sie sogar noch ein paar ehrenjungfrauen, und nen lokführer zum küssen, aufgetrieben! DAS ist die gegend, die du übers wochenende besuchst! und meine mom frug diskret, ob sie ahle worscht bereitstellen solle:-)"

 

Was sie GOTTSEI'SGEDANKT!DERHIMMELGPRIESEN!HALLELUJA! auch tat und damit zwei Menschen im Rheinland sehr, sehr glücklich machte! Weniger schön in den Sommerferien war das unfreiwillige Mitbekommen einiger Dialoge und Gegenstände (Zigarettencellophan, Herz-As-Spielkarte, Augenbrauenzupfgerät) "von oben", es macht mir immer immer immer mehr Angst, diese Allgegenwart der "GENERATION GÜLCAN"! Auf Lanzarote übrigens festgestellt, dass es meinem englischen Leib nicht gut tat, ihn circa 15 Jahre nicht mehr der Sonne ausgesetzt zu haben, das recht unbedarfte Sonnenbankintermezzo ausklammernd. Am Tag nach einer mehrstündigen Wanderung eine phanstastische Sonnenallergie entwickelt. Diese Allergie selbst behandelt. Nachdem mir niemand Histamin aushändigen wollte, das ich mir selbst gespritzt hätte, so sehr hat es gejuckt, viele neue Freunde in der Farmacia gefunden. Mich selbst geheilt, und nach täglichem Kalziumbrausetabletteneinwurf und der Hautcreme für die gepflegte Spanierin über 50 ("Kalamina" oder so - roséfarben!!) sogar noch vier Tage am Strand gewesen (im Schatten). Habe eine recht gesunde Farbe bekommen. War sehr schön auf der Insel. Zum ersten Mal in diesem Jahr erholt und nicht unter Strom. Dieser Zustand hält immer noch an.

 

Sportsfreund Manrique (der hätte mit Juppo Beuys mal 'n Konzept auf null ziehen sollen!) tut der Birne einfach gut und Lanzarote ist eine REISE wert. Landschaftlich, kulturell, lukullisch: Kann was. Erwägen einen einwöchigen Urlaub im Herbst oder Anfang Dezember. Und gelesen habe ich endlich mal, das, was ich wollte, oder wozu ich mich DURCHRINGEN musste: * Saehrendt, Christian und Kittl, Stehen T., „Das kann ich auch. Gebrauchsanweisung für Moderne Kunst“, Dumont, Köln 2007 * Sokolowsky, Kay, „Late Night Solo. Die Methode Harald Schmidt”, Berlin 2004 * Link, Heiner, „Hungerleider“, Hamburg 2005 * Berton, Benjamin, „Am Pool“, Köln 2006 (eigentlich nur für das Photo - war so 'n bisschen Houellebecq für Soziologen) * ... und das grossartige Abschiedsgeschenk meiner ehemaligen access-Kolleginnen & -kollegen von Sauer, Karsten und Sahnau, Michael, "FRA-MUC-FRA", Book on demand, 2004. Und endlich: Kolks blonde Bräute. WELTKLASSE!

 

CAFH gelang noch mit Hinblick auf die kommende Zweitligaspielzeit dieser wahrhaft formal-großartige, genialische (und von mir leicht entschärfte) Wurf, das…

 

 

sonett auf unsere geistige führung

 

mit luhukay, da wird das wohl nichts werden

klappt mit dem fuß nicht, schon gar nicht mit dem ball

hoffnung ist ziege, der vielleicht hört den knall

ansonsten ha'm wir ausgespielt auf erden.

 

borussia in der liga zwei, das ist mir so

unangenehm wie sackratten am hoden dachpfannen am boden

selbst die trikots sind babyblaue moden

und auch wir fans heben nur bier - nicht das niveau.

 

von nöten wäre ein schafott am berge

rollende köpfe, blut, musike und gegröhl

die fans enthaupten ihre führungszwerge

 

der erste körperlose kopf im stroh ist öl

DANN ginge der verein wieder zu werke europaweit,

anstatt in hoffenströhl*

 

*(alter westgotischer name für "hoffenheim". bzw ich hab einfach keinen reim mehr gefunden, es ist ja auch schon e bissi spät) ...........

 

Tja, was soll ich sagen außer: Hoffenheim ist auch Europa!

 

Wer von Euch übrigens verfrüht glaubte, er habe einfach Glück gehabt und bliebe von Vulkaninselerlebnissen verschont, ihm bliebe die schriftliche Aufarbeitung erspart, dem kann ich zurufen: Pech gehabt! Da habt ihr euch deutlich zuuuuuuuuu früh gefreut! Ich hatte einfach nur noch keine Zeit, die handschriftlichen Notizen (Eine ganze Kladde voll! Eine ganze Kladde voll!) in komfortable Elektroform zu bringen. Be aware: Damit ließe sich der Rest des Kolumenjahres locker bestreiten. Locker! Dann werden auch schreckliche Details über den Salamandersichtungswettbewerb publik, den ich übrigens hochverdient mit 37:36 gegen Anja verloren habe und das Ergebnis nur durch den Fang eines Baby-Salamanders am Abreisetag (5 Punkte!) erträglich gestalten konnte...

 

Beste Grüsse, Euer Infrastrukturmitarbeiter & Kölner Licht Schomberg. Und nicht vergessen: F.s.k.V.!