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Lumpensammlergedanken! Denn:


 

"What she said was sad - someone hasn't noticed

that I'm dead..." The Smiths

 

 

Rückenschmerzen von morgendlicher Beihilfe zum Umzug, mit Wärmflasche auf der Couchstation, Morrissey live in Dallas 1992 schauend... ich muss mal wieder meine alte Meat-is-Murder-Jeansjacke 'rauskramen. Sie dürfte mir wieder passen. Dann baue ich eine lebhafte Landapotheke in Cyriaxweimar auf. Willkommen zur 34. Ausgabe von Schombergs Welt! In meinem Englischkurs sitzt jemand, der eine wirklich exzentrische Vita hat: Er wurde in Göttingen geboren und ist zum Studium nach Marburg gekommen!!!!! Na, wie findet man das?!?! Da fällt mir nichts mehr zu ein. Das wäre, als ob man in Nordkorea geboren wird und zum Studium nach Kuba geht. Jajaja, das gute Alte Europa! Ich weiss nicht, ob es anders geworden ist, aber 1997 schrieb ich mal: "Humboldt wird in Marburg tagtäglich vergewaltigt - die freie Lehre mit einer roten Billiardkugel im Maul." Stimmt, Pulp Fiction könnte ich mal wieder gucken, wenn der Brustwirbel aushakt. In Göttingen geboren, im Marburg studieren. Hach - Tapferer Wirtschaftsstudent! Andere würden an seiner Stelle den Kopf in die Mikrowelle stecken. Oder Barbie schwängern. Oder etwas ganz verrücktes machen: Duschen, rasieren, Haare machen. Oder Erzieher werden, dann klappt's auch mit dem Nachwuchs, oder?! Nein, es wären, "Kinder, die natürlich allesamt drogenabhängige und renitente Terroristen & Langzeitstudenten würden, man ist schließlich Pädagoge, und die wissen, wie man´s falsch macht...." (Carl-A. F. Heller). Gestern habe ich meine Business-Englisch-Abschlußklausur geschrieben, mal sehen, ob das Dokument dieser Maßnahme nur zur Notfallmaßnahme "Stuhlgang" nutzt oder ich wirklich etwas damit anfangen kann. Auf jeden Fall werde ich nun - frei von möglichen Repressalien - einige Erlebnisse dieser Zeit hier peu á peu einfließen lassen...

Trauerarbeit!
A tribute to Wacker Burghausen
 

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Ganz unten! Gedanken vom 30.08.1999 [pop up] (30.08.1999)

 

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Das Sakrileg der FAZ, Teil 2: Die Nichterwähnung Hans Meyers als modischer Avantgardist! (04.01.2002) 

 

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Durchhalteparolen vor dem Nachholspiel gegen Wolfsburg (17.02.2003) 

 

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Das Sakrileg der FAZ: Die Verhohnepiepelung des Fuß' Gottes (26.04.2001)

 

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Marcelo José Pletsch: Die Erweckungsgeschichte (13.11.2001)

 

Was ist eigentlich, wenn ich meinen derzeitigen All-Time-Lieblingsfilm "Wilde Kreaturen" im Krankenhaus sehen will?!? In der Vorabinformation des Kaufvideos heisst es: "Die Nutzung für nicht gewerbliche Zwecke im privaten Bereich beinhaltet nicht die Vorführung in Clubs, Reisebussen, Krankenhäusern, Hotels, Gefängnissen, Schulen, auf Bohrinseln etc. (...) Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt." Wenn ich mir den Film also nach der Abiturfeier, bei der ich mich verletzte, im Krankenhaus anschaue, werde ich per Reisebus in's Urheberrecht-Exil auf eine Bohrinsel verbracht?!?! Stehe ich also mit einem Bein im Knast?? Doch mein enthaltenes Lieblingsfilmzitat wäre es fast wert! Kevin Kline referiert u.a. über das Managen eines Zoos in Grossbritannien und findet folgende Worte: "Sie wollen in die Dritte Welt und eine Tiertoilette betreiben?!"

Mensch Kevin, sei kein Frosch! Soviel also zu den "Special Relations" zwisches den USA und Großbritannien. Eine Vorstellung davon, den Geist baumeln zu lassen: Ich knacke mir 'ne Dose Bitburger, besorge mir Nachos mit Salsasauce und lasse mich durch und durch debilisieren, indem ich die Sequel von "Austin Powers" konsumiere. Oder mir drei Videokassetten mit Bundiesfolgen auf Longplay 'reinpfeiffe... oder alle Audioträger des Hörspiels "Herr der Ringe". So ist es halt: Kunst ist, wenn's weh tut.

Hier könnte ich noch alle Fragmente, Formulierungen und was ich sonst noch für würgig [kein Typo!] erachte, veröffentlichen, weil sie mir zu schade für die Schublade erscheinen... oder die SMS von Bumpf, der mir Botschaften schickt wie "Yps heißt jetzt YAM und das Gimmick ist ein 'fetter Piercingring'. Ich hoffe inzwischen auf die Pocken."... lasse es aber einfach bleiben. "Wenn ich früher an 60 dachte, kamen mir nur ein Grab und Moschusgeruch in den Sinn." (Hans Meyer) Ja Hans, ich will dich noch lange als Trainer behalten! Und trotz des "vorweggenommenen Abstiegs" [siehe nebenstehen Kasten!], werde ich meinen "Halt-Pohl"-Kurztrip durchziehen und an dich glauben! Auch wenn andere dies ungeheuerlich finden ("Und angesichts des nahenden Untergangs kannst du noch Karneval feiern??? Dazu braucht man allerdings das Gemüt eines Fleischerhundes..."). Doch stets gilt: "Wir müssen uns Borussia-Mönchengladbach-Anhänger als glückliche Menschen vorstellen, die einer tragischen, absurden Fußballwelt heroisch ihr 'Möööööööööööööööööööööönchengladbach!' entgegenskandieren! Oder auch: "Am Aschermittwoch ist alles vorbei - lalalalala - die Träume von Liebe - sie brechen entzwei - von all' meinen Küssen - willst Du nichts mehr - es ist alles vorbei - tatatatatata!".... Ursprünglich wollte ich diese Woche meine Hinterhand-Kolumne für Gerd Fröbe, "Fiese Worte", aufspielen, doch vor dem Hintergrund, daß ich einen großen Teil der Woche am Niederrhein verbringe, ist es sinnhaft, etwas in petto zu haben ;-)

Oder Gaga-Geschäftsbriefe schreiben und sofort verwerfen, die mit folgenden Worten beginnen: "Vor einiger Zeit hatten wir in der Sache 2 Pizza Funghi telephonischen und brieflichen Kontakt, der leider ein wenig eingeschlafen ist. Dies ist nach meinem Dafürhalten sehr schade." Nee, das kann auch nicht die Lösung der Konjunkturflaute sein. Ach, was bringt es, wenn man ein beliebter Verein ist, sogar der beliebteste Zweitverein aller Deutschen... und man steigt ab... Unterhaltung zweier anzugtragender Eintrachtfans an der Hauptwache: "Man, damit es nochmal spannend wird, sollte Bayern die zehn Punkte abgeben..." "Ja, am besten acht davon an Borussia Mönchengladbach, damit die drin bleiben und nächstes Jahr auf der Baustelle antreten!" Wir sagte schon ein grosser mittelhessischer Philosoph: "Eine Saison wie ein Verkehrsunfall, und wir als Gaffer, grandios!!!!" Und dann erheben sich die Stimmen der Cassandren und derjenigen, die sowieso nur lange gepflegte Vorurteile bedienen, hier die eines Nachwuchswissenschaftlers aus Nordrhein-Westfalen: "Es geht beim Fußball doch eh nur ums saufen, der Gegner ist doch egal. (...) Ich habe nix gegen Liga zwo". Ich schon!!!! Und so wird wieder das Bauarbeiterklischee erneuert: Doch auch hier hat's nicht mehr seine omnipräsente Gültigkeit. Früher durfte richtige Exportmolle auf keinem Bau fehlen sonst gab's Stunk vom Polier. BTW: Auch nicht zu unterschätzen und in Leerlaufwochen mindestens dreimal die Woche von mir geschaut: "Grosse Pointe Blank" resp. "Ein Mann - ein Mord". Weltklasse, jedes Mal wieder! Vielleicht liegt es auch an Joe Strummers wunderbarem Achtzigerjahresoundtrack.... "Was machst Du denn so?!" "Ich bin Profikiller." "Ach ja."

Kurios, was ist eigentlich mittlerweile mit der Presse los?! Wurde früher mein Name in allen nur denkbaren und undenkbaren Variationen verballhornt, so wurde er im Februar 2003 zum zweiten Mal korrekt geschrieben! Was geht ab?! Ist es die zunehmende Angst vor Arbeitslosigkeit auch bei Journalisten, ein Umstand, von etwas bedroht zu sein, über das man vor anderthalb Jahren nur als Thema schrieb?! Klassenerhalt: "Dagegen ist Prozac wie ein koffeeinfreier Kaffee!" (Dan Akroyd in Grosse Pointe Blank). Ich verlange ja nicht viel! Ich erwarte nicht - selbst in kühnsten Tagträumen - mal wieder Meister zu werden. Schön wäre es jedoch, alle zehn Jahre DFB-Pokalsieger zu werden, oder, ganz exzentrisch: Eine UEFA-Cup-Teilnahme. Aber, da kenn' ich Borussias Glück... Ich habe noch eine Wette mit alten BMG-Veteranen laufen, daß wir das erste Spiel Gladbachs auf internationaler Ebene besuchen werden, ob Moldawien, ob Israel, Island - selbst in die fussballgefährlichen Niederlande würde es uns führen. Doch sollten wir uns in diesem Leben noch einmal international qualifizieren, fahren wir bei unserem Glück zu Werder Bremen... In einer Welt, in der es gelingt, aus Kaulquappenlebern eine Bauchspeicheldrüse zu züchten, könnten wir doch wenigstens gegen Hapoel Nikosia spielen, oder?! Kunstbegriff 2: "Burger King, Weilburg. Tagphantasien: Als Bürgerkönig mit Krönchen & schwer angeschickert in der Kinderabteilung." Viele Jugenderinnerungen an die Sozialisation in einem nicht bundesligatauglichen Stadion steigen in mir auf: Erbauungsgesänge wie „Wir schlagen Madrid, wir schlagen Rom - und die Fans vom Kölner Dom...“ und „Arbeitslos und eine Flasche Bier - denn das ist S04, die Sch...e vom Revier“. Vergangenheit! Süße Versuchung. Kunstbegriff 3: "Wir fördern, was uns fordert! Alles andere kann der Markt regeln."

Wie ein hochgewachsener Normanne in einem BBC-Studio werde ich am Berg stehen: An einen beliebigen Tag im Frühling 2003: Ein Mann mit 1-Euro-Cordhut steht mit einem Doppelhalter und erlebt drei Punkte gegen den Abstieg. So sei es!

 

 

 

 

"Ceterum censeo": Rohrer! Und ein dreifach-zackiges "Halt den Pfahl der Fröhlichkeit", Euer Landapotheker Schomberg