Start / AktuellesInfothekInternKontakteSuchen 
Start / Aktuelles
Schombergs Welt
Ausgaben 1-20
Ausgaben 21-40
Ausgaben 41-60
Ausgaben 61-80
Ausgaben 81-100
Ausgaben 101-120
Ausgaben 121-140
Mein WM-Tagebuch
Ausgaben 141-160
Ausgaben 161-180
Ausgaben 181-200
Ausgaben 201-220
Ausgaben 221-240
Ausgaben 241-260
Ausgaben 261-280
Ausgaben 281-300
Ausgaben 301-320
Ausgabe 301
Ausgabe 302
Ausgabe 303
Ausgabe 304
Ausgabe 305
Ausgabe 306
Ausgabe 307
Ausgabe 308
Ausgabe 309
Ausgabe 310
Ausgabe 311
Ausgabe 312
Ausgabe 313
Ausgabe 314
Ausgabe 315
Ausgabe 316
Ausgabe 317
Ausgabe 318
Ausgabe 319
Ausgabe 320
Ausgaben 321-340
Ausgaben 341-360
Ausgaben 361-380
Ausgaben 381-400
Ausgabe 401
Ausgabe 402
Ausgabe 403
Ausgabe 404
Ausgabe 405
Ausgabe 406
Ausgabe 407
Ausgabe 408
Ausgabe 409
Ausgabe 410
Ausgabe 411
Ausgabe 412
Semesterprogramm
Fotogalerie
Neuigkeiten
Infothek
Intern
Kontakte
Suchen

Der Sommer seines Lebens!

"Die Schrift ist unveränderlich und die Meinungen sind oft nur ein Ausdruck der Verzweiflung darüber." (Franz Kafka)

 

Franz Josef Wagner (44), erlebt den Sommer seines Lebens. Es ist warm in Berlin. Und wenn man sich Wagner nur oberflächlich nähert, könnte man kalauern "Die Hitze und der Suff, die reibt den Wagner uff!". Anfang Juni ("Liebe Bierdusche") näherte er sich dem "Bier" auf lyrische Weise, ja schon fast japanisch, in dem er, formal nicht ganz korrekt, ein Haiku auf das Getränk verfasste:

 

"Was weiß ich über Bier? Bier ist lauter. Wir sind Männer. (...) Bier ist ein Männergesöff. Männer lieben Bier.

 

Mit dieser Fingerübung schrieb er sich frei. Er kennt kein Sommerloch. Tage später, zum Beginn der Frauenfußball-EM, erweiterte er sein anatomisches Wissen ("Frauen haben auch Füße"). Doch dann dreht er wirklich auf! Es fing alles damit an, dass er im Bikini (?) auf dem Balkon in Berlin lag:

 

"31 Grad, auf dem Balkon sitzen, im Bikini. Nicht an die Bösen denken, an Spionage und so. Braun werden ist toll, kein Käsegesicht sein ist toll. Ich liebe den Sommer. Man sitzt draußen beim Gläschen Weißwein. Halleluja – wie schön ist die Welt. Diese wunderbare Sonne."

 

Das war schon alles sehr, hüstel, unverschleiert, was er da tat. Doch nur ein paar Tage später kehrt er zum Bikini-Thema zurück:

 

"Liebe Menschen im Sommer, zuerst mein Lieblings-Sommerwitz: 'Mami, darf ich heute mit meinem Bikini ins Freibad?' 'Nein, Peter.'

 

Das "Eis" am "Stiel" und die "durchsichtigen Kleider" der Mädchen sind dann nur noch Dreingabe. Wagner hat wieder gesiegt. Gesiegt über Mama, gesiegt über das Unbewußte. Wie CAFH so richtig bemerkte: "Wo ES war, soll WAGNER werden". So sei es. Er liebt Supermenschen. Denn: "Ich, Franz Josef Wagner, komme aus einer Welt der Götter und Helden." Deshalb schrieb er gestern folgerichtig an Nadine "Natze" Angerer:

 

"Sie ist ein großartiger Männer-Frau-Mensch. Sie ist alles. Torwart, Frau, Männerliebe, Frauenliebe. Sie haut die Bälle aus dem Tor raus.

 

Vielleicht ist Nadine Angerer der Supermensch."

 

Er ist ein "Bohemien, der mit den Geistern vieler Jahrzehnte in die Bar geht." Bier ist lauter. Wir sind Männer. Und nun - der Sommer seines Lebens: Zu seiner "Begeisterung" kommt nun noch die Hitze.

 

Wir dürfen sehr gespannt sein, wie weit er noch fährt! Denn wie CAFH so richtig bemerkte: "Einer seiner Besten. Im Sommer, abends draußen beim Italiener, ist Wagner nur noch freie Assoziation, Bewußtseinsstrom und August Stramm."

 

... werden wir ihn je wieder einfangen können? Fragt sich besorgt: Schomberg (Europameisterin)