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Dialoge über Fado, Marillion und Joachim Löw



DADA-GAGA-BILD. Und dann die übliche Diskussion: Heißt es "Sisi" oder "Sissi"?! Aber alle Österreichliebhaber und Österreicher kennen die Antwort. Und sie müssen sich nicht mit diesem schrecklichen Turnier rumärgern.




Denn: Nichts wird gut am Zuckerhut! Oder gibt es einen Leser (m/w) der Kolumne, der oder die noch über Hoffnung verfügt? Wenigstens habe ich ein schönes Leibchen für die 10 Tage...


Fader Fado

... und die Reaktion auf meine meinungsfreudige Bewertung dieser Heulsusenmucke:

 

"Du als Morrissey-Fan solltest Dich mit der Kritik am Fado ein bisschen zurückhalten!" (Frau Feynschliff, 12.22 Uhr)

 

"Ich kann das Gedudel nicht mehr hören!" (Frau Feynschliff, 12.40 Uhr)

 

Ein geschätzter Ex-Kollege fand diesen Mörderdialog nur mäßig und entgegnete mir tadelnd a. a. O.: "Bleib mal bei Morrissey, Fado ist Hochkultur, da lässt man die Finger von der Tastatur, sonst gibt man sich solche Blößen im Netz..." Apropos Blößen...

 

Marillion (nicht Marillen)

(Aus der Reihe „Dialoge alter Menschen am Frühstückstisch“)

 

„… tja, das ist dann wohl ‚PP‘!“

 

„‘Persönliches Pech’?”

 

“Ja! Wenn wir schon 'Marillion’ hören, können wir auch so reden, oder?“

 

(...)

 

„Was heißt eigentlich ‚Incommunicado‘?“

 

„Hmmmh, mal nachgucken… ah: ‚Isoliert‘! Kein Wunder bei Typen, die Federohrringe getragen haben.“

 

„Außer New Wavern und Poppern machten das alle. Alle Rauscher haben Federohrringe getragen!“

 

Und dann war da noch das "Trainingslager der Deutschen Nationalelf" mit Fado Abraham im Shininghotel zu Südtirol:

 

"Es schien so, als habe sich das Team in Südtirol auf eine merkwürdige Zeitreise begeben, zurück in die achtziger Jahre, in die Flegeljahre des deutschen Fußballs." (Michael Horeni)

 

Die Achtziger und auch Weidenfeller wurden von den "Drei Stumpfados" (Carlos, Thünn & Bombo), die auch mal das Zittern des Doms erörtern, meinungsfreudig diskutiert:

 

Bombo: "Ich lehne Weidenfeller nicht nur aus ästhetisch-intellektuellen Gründen ab. Er muss den Neukatalanen mitnehmen. Ansonsten hat unser Trainer Otto Nerz, ähem, Joachim Löw, noch 14 Tage Zeit. Er macht aus Steve Urkel keinen Ramos mehr, aber er muss der Mannschaft verinnerlichen: Ja, versucht mit Schlafwagenfußball/Tiki-Taka (also ohne Stürmer) zu gewinnen. Aber wenn der Gegner körperlich wird: GEGENHALTEN!

 

Und da habe ich Signale in Halbzeit 2 empfangen, dass die alten Ernstmeiner wie Poldi das können. Es wird alles, alles, alles vom Start gegen Portugal abhängen. Und ich hatte kurz Angst, dass Löwi den Hummels aus dem Kader schmeißt, weil er im Spiel gegen Kamerun zweimal GRÄTSCHTE!"

 

Carlos: "Quo vadis Germania???

 

Dieser Durm oder Durn, der hätte bei mir glatt 'nen Stammplatz. Der und Lahm auf außen, und innen Begleitschutz-Per und Hummels. So klappt's. Hauptsache kein Boateng. Eine täppische Grätsche gegen den ihn überlaufenden C3-PO CR7, und wir spielen die restlichen 85 Minuten zu zehnt gegen Portugal, und Bombo kann seinen Urlaub stornieren."

 

[Thünn antwortet sachlich und abwägend - das fällt natürlich der Zensur zum Opfer]

 

Bombo: "Mir macht das mit Thünn keinen Spaß mehr. Er ist so schrecklich erwachsen und sachlich."

 

Carlos: "Auch so 'ne Seuche des modernen Fußballs. Sachlichkeit. Pfffff..."

 

Thünn: "Nunjanunja, mit Sachlichkeit zum Titel ist ja immerhin einen (langweiligen und humorlosen) Versuch wert. Ihr seid halt vom Typ her eher die Sorte, die in Sommerklamotten mal eben schnell bis Moskau kommen will.

 

Das hat natürlich vom Start weg hohen Entertainmentfaktor, geht aber bekanntermaßen eher schief."

 

Bombo: "Oha, ich bin ja auch zum ersten Mal seit 1982 Nationalmannschaftskritiker (neuer Ausbildungsberuf?!), aber ich habe die klammheimliche Hoffnung, dass nach einem Sieg gegen Portugal - samt vom Trainer nicht autorisierten Zweikämpfen und Grätschen - doch so etwas wie ein Teamgeist entsteht, der beflügelt!"

 

Übrigens: Die Bilanz der Flegeljahre: 1980 (Europameister), 1982 & 1986 (WM-Finalteilnehmer), 1988 (EM-Dritter), 1990 (Weltmeister).

 

In einer Woche geht's los. Ich bin bedingt bereit. Euer Schomberg.