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Der Preis ist heiß!



Der Ausweichviertligist und derzeitige Tabellenführer der OL Hessen: www.vfb-marburg.de




 

Wenn ich an meine letzte Kolumne denke, so frage ich mich, wo ich im Netz immer diese abgefahrenen Bilder und Graphiken im siebziger Jahre-Chique herbekomme... google'n allein hilft nicht.... und scheinbar teilt nicht jeder meine Begeisterung für 70iger-Jahre-Foodphotography.

Fussballfreund Carl schrieb: "Wo um alles in der Welt hast du dieses ekelerregende Handkäs-mit-Musik-Photo aufgetrieben? Ich liebe dieses Gericht so sehr [...] und solch ein Photo hat diese Kulinarie NICHT verdient!!! Sieht ja aus wie karzinöse (?) Stierhoden mit 'ner Scheibe Trinkerleber als Beilage. Mann, ist mir schlecht..." Mann, hat er recht.

 

Wenn man ein "Merknix" ist, so scheint das Adjektiv dazu wohl "merkbefreit" zu sein, oder. Wo kommt dieses Wort her? Eine Antwort findet sich hier: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/13155/1.html. Dank an Herschel für den Link.

 

(So, ich muß jetzt mal kurz meine Kolumne unterbrechen, da ich mich mit Spinne und Hulk verabredet habe. Es macht einfach Spaß, mit Comichelden ab und zu 'nen ordentlichen Skat zu kloppen).

 

Jetzt  geht's weiter im Text. Denn: Fleiß schlägt Talent!

 

Zu Benjamin "Talent" Auer: Wie sollen wir Borussen mit dem Hang zur "Ästhetik des Scheiterns" mit dem Vorwurf der Boulevardpresse umgehen, die "Fohlen" gäben jungen Talenten keine Chance?! Anders formuliert:  Nach meiner Erfahrung, vertreten manche Bundesligatrainer zwar mit Hans Meyer vergleichbare Ansätze, knicken jedoch im (Aus)Leben ihrer Grundsätze ein, so daß aus der Schale des progressiven Querdenkers allzu oft ein risikoaverser Verwalter schlüpft.  In Ewigkeit, amen! Als ob es keine größeren Probleme gäbe. Anders herum, erwachsen auch Chancen aus dem Auer-Case: Wir bilden sehr gute Füchse aus, verkaufen Sie für teuer Geld an Teutonia und diese parken, bzw. verleihen Sie weiter an Guestphalia et Suevoborussia?!? Und was zur Hölle überhaupt ist ein so-called "hinkender Vergleich"????

 

Verbindungen sind einfach 'ne feine Sache. Auch wenn man sich mal von der Unbill des Lebens ablenken will! Ein kurzer Spaziergang in das mondäne Südviertel, man verpaßt sich ein paar veritable Sprungsweizen, zieht auch als 31jähriger 'ne Burger-King-Pappkrone auf und kann "jung sein mit den Jungen. Dann war es recht - dann stirbst Du nie".

 

Seit einiger Zeit verfestigt sich für mich eine Theorie: Die FAZ und die Redaktion der Titanic betreiben einen heimlichen Redakteursaustausch. Dieses Programm trägt seit Wochen und Monaten Früchte - vor allem im FAZ-Feuilleton. Aber auch andere Ressorts scheinen betroffen + "infiziert". Kostprobe gefällig? Seht selbst:

"Perry hatte ungewöhnliche Arbeitsmethoden. Auf die fertigen Mastertapes blies er Ganja-Rauch, damit deren schmutzige, magische Klangqualität gesichert werde. Später soll er aus denselben Gründen auch Geldscheine verzehrt, Benzin getrunken und Bananen angebetet haben. [Hervorhebung HS] Doch sobald sich der Wahnsinn zu einer musikalischen Form verdichtete, war Perry unschlagbar." (J. Fischer, "Bananenanbeter" in Schallplatten und Phono, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.08.2002, Nr. 202, S. 39) Angst essen Seele auf.

 

Auch meinen Traum von 18 Füchsen pro Jahr habe ich über den Löffel balbiert. Dennoch sollten wir uns dem Ziel weiter nähern: Beispielsweise auf dem Nachwuchsarbeitsessen am Freitag, den 13. (sic!) September 2002 ab 18.00 Uhr. Doppelt-gebrochen abergläubisch betrachtet, haben wir uns das ideale Datum für ein solches Gespräch ausgesucht :o))

 

Da fällt mir wieder meine Retrovision für 2006 ein, als eMail-Footer häufig genug unter's multimediale Volk gebracht: "Früher, das ist hinlänglich bekannt, war alles besser. Da ging es nach der Schule schnurstracks auf den Bolzplatz. Die besten von uns wurden Profis und dann Weltmeister mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die anderen waren wenigstens abends todmüde, machten keinen Unsinn mehr und schon gar nicht die Straßen unsicher. Das war früher." (Aus dem off: Frenetischer Applaus von L. Michel).

 

Marburger Graffitos, wie immer sehr kryptisch! Unweit des C&A steht: "Krieg im Bush - wir schrödern Afghanistan." Die Frage bleibt - was will mir der / die AutorIn ein Stück weit sagen?!?! Und auch das verbum verheißt nichts Gutes....  

 

In der Cordanzugssache tat sich bisher nichts, heute eine neue Nebelgranate, um Leserfeedback zu generieren: Wer von Euch hat per Zufall eine Barbour Burghley Wax Jacket (Olive) in Größe C 46 / 117 cm , die er kostengünstig abgeben will? Ihr in den Weiten des WWW: Meldet Euch. Gebt Response. Betet und arbeitet.

 

Überhaupt geht mir die Terminologie der ganzen antikorporativen Kräfte mittlerweile gewaltig auf die Nerven: Burschi hie - Burschi da. "Burschi" erinnert mich an altbackende Salamanderhefte mit dem Anfang-Siebziger-Charme. Burschi ist eine igelhafte Fratze, es ist eine 50iger-Jahre-HÖRZU-Comicfigur, das sind Gesichter und Geschichten á la "Burschi und das Fliewatüüt" oder "Burschi im Zauberwald", "Burschis und Meckis erster Schultag", "Burschi tröstet Meister Lampe" und "Burschi und der Bär machen Bubu" etc. pp. Nie wieder "Burschi"!

Und wenn man uns mit verschlechternden + sinnabwertenden Ausdrücken belegen will, dann nennt mich von mir aus "ahl' Nazisau" oder "Pudding in Uniform" - aber bitte, bitte, bitte, bitte nicht mehr "Burschi" - o.k.?!

 

Da ich den Titel der neunten Ausgabe von "Schombergs Welt" noch legitimieren muß, hier mein nun mein Preisrätsel:

 

Wer die folgende Frage beantwortet und bis zum 14. September 2002 eine eMail an preisraetsel@heiko-schomberg.de schickt, kann der glückliche Gewinner eines weißen Phantomschmerz-T-Shirts (Größe "M" + ungetragen) werden.

 

Wie lautet die Überschrift der geschmacklosen Jürgen W. Möllemann-Plakate in Wachtberg-Pech?! Ausgeschlossen von der Teilnahme sind AH Loetz + Familie. Viel Glück bei der Beantwortung der durch und durch unpolitischen Frage!!!!

 

Nachrichtenflash: Hulk und Spinne haben mich beim Skat mal wieder so richtig abgezockt. Und nun bin ich betrübt. Was tun?

 

"Und immer, wenn wir traurig waren

(und traurig waren wir ziemlich oft),

gingen wir zu Dir nach Hause

und da hörten wir die Smiths." (Sumisu)

 

Es erscheint mir besser zur Zerstreuung und Verarbeitung der Kartenniederlage Musik zu hören, als "Bananen anzubeten". Das läßt mich nicht los. Gibt es da konfessionelle Unterschiede zwischen der Anbetung von "Chiquita"-Bananen und denen von "Dole"?? Und sind diese Marken Folgen der Bananenkirchenspaltung Mitte des 19. Jahrhunderts? Mag es daran liegen, daß es durchaus einen Zusammenhang zwischen jamaikanischer Volksmusik und dem Genuss von Rauschmitteln gibt?!

 

Da wir ein akademisches Corps sind, hier noch die Ankündigung einer Studienfahrt.

 

"Tribalismus in der Bundesrepublik. Ein Feldversuch anhand des Auswärtsspieles von Borussia Mönchengladbach 1900 e.V. bei Hertha BSC Berlin am Dienstag, 10. September 2002. Proseminar des Lehrstuhls für Europäische Ethnologie, Neuere und neueste Fußballgeschichte und Ästhetik, FB 04 der Georg-Albert-von-und-zu-Kötteritzsch-Univesität zu Biedenkopf / Lahn." Es können Scheine für die Inaktivität erworben werden.

Gruss, PD Schomberg.

 

P.S. In einer Welt, in der Bananen angebetet werden, da verbietet man auch Computerspiele....

 

 

 

 

Allgemeine Erklärung:

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