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[rosine: kausal]



Neulich in Wien. Für eine Photographie mit Herzenswärme bin ich doch immer zu haben... vielleicht kann man ja - dieses Bild als zentralen Punkt nehmend - eine Spefuchsenkampagne im Zeitalter von Bachelor & Master oder eben doch eine groß angelegte Personalmarketingmaßnahme daraus basteln?! Ich bleibe hier am Ball, vor allem auf der Suche nach einer scharfen Version in den Untiefen diverser Festplatten.... tja, wenn man jung ist, photogaphiert man zuviel (Wien > 450 Bilder in vier Tagen; Dresden > 340 in drei Tagen...) In einer anderen, folgenden Ausgabe werde ich mal ausführen, warum ich mich besser vor Dresdenaufenthalten auf Internetseiten politischer Extremisten informiere, zu welchem Zeitpunkt Dresden ein gutes Reiseziel ist. Am 16.02.2008 war es zumindest ein ambivalentes [Video]... Details folgen...


 

Ultrabrutalselbstmitleidmemmmodus on: Ich komme einfach nicht mehr zum Schreiben. Ich komme einfach nicht mehr zum Lesen. Ich komme ja kaum noch zum Rummemmen. Ich komme ja noch nicht einmal mehr auf originelle Kolumnentitel. Vielleicht sollte diese Ausgabe deshalb volleklektisch kleptokreativ eher: "Neulich in der Genickschußbar, oder: Die Blumen des Blöden" heißen.

 

Wieder - ach was - immer noch viel zu tun, analog bin ich momentan weder bei den Rot- noch den Blaumützen unterwegs, die Borussia gönnt mir - so scheint es - auch keine ruhige entspannende Rückrunde und zwingt mich - ausgerechnet in der Fastenzeit - zur Unterstützung nach Osnabrück. Außerdem türmen sich schon wieder so viele ungelesene Bücher, die mahnend auf dem nicht vorhandenen Nachttisch liegen. Ferner waren wir noch in Wien und Dresden ("Wo ist das Grab von Falco?" "Das finden wir nie!"), haben ein paar zeitraubende Überlegungen zum Kalker Kaffee (jetzt auch mit Internetauftritt!) angestellt - all das ging auch vom Schombergs-Welt-Ausgaben-Erstellungs-Portfolio ab!

 

Die wichtigsten Dinge der letzten Zeit sind schnell abgehandelt, Wagner schoß tagesaktuell vier themengleiche Kolumnen raus ("Steuerhinterziehung, 1, 2, 3 und sehr amüsant 4"), daß Fürstentum Liechtenstein wird uns mit 23 Bogenschützen überfallen und manchmal kann die Raucherdiskussion hochpoetisch sein, nur zieht FJW - die völlig falschen Schlüsse:

 

"[...] Eine Raucherkneipe ist der letzte Ort, an dem ich rauchen möchte. In einer Raucherkneipe ist man am Ende der Ernährungskette. Eine Raucherkneipe ist kein schöner Ort. Es gibt verstaubte Weihnachtsdekoration, ein Kalender von 1987, schmierige Holztische, abblätternde Wände, ein Wimpel des Fußballvereins.

 

Eine Raucherkneipe schwimmt im Zigarettenrauch. Die rauchenden Männer an den Tresen sehen aus wie von Schüssen vernarbt, vom Laster des Rauches zerfressen. Hustend bestellen sie ein Bier, ihre Finger sind gelb wie das Bier. Eine Raucherkneipe ist eine Kneipe vor dem Tod.

 

Männer – heißt es – sterben sieben Jahre früher als Frauen. Weil sie einsam sind, mehr trinken, mehr rauchen. [...] Alle Raucher brauchen frische Luft."

 

Das ZAG interveniert zu Recht und zugleich: "Er versteht nichts von diesen Altmännerkneipen in der Provinz, mit Namen wie 'Sport-Eck', 'Blasenhügel', 'Rocco's Klause' oder 'Doris's Stübchen', geht das Heil der Welt aus. Man lese nur mal die frühen Bücher von Peter Kurzeck. Kein Mensch braucht frische Luft." Auch wenn Wagner manchmal nicht fehlerlos ist, er hinterzieht wenigstens nicht sein Chefredakteursgehalt, er gibt direkt alles für Schnaps und Zigaretten aus. Er ist HERZENSWÄRME!. Manchmal. Meistens. Und wer WAGNER hat, der braucht kein BILDBLOG! Im Hintergrund bastele ich ja schon seit Monaten an "Tolle Bandnamen (V)", dies tue ich halbherzig, aber mit Sammelwut. Aus Gründen der Reflexion schickte ich dem ZAG die bisher zusammengetragenen 97 Bandnamen, die noch rohe Liste, verbunden mit der Bitte, die sieben unoriginellsten herauszustreichen. Doch CAFH strich ohne Gnade und unbarmherzig zusammen:

 

 

Die Antwort auf "Streich' mal sieben Bands von 97 'raus...":

 

Ich hab' einfach alle gestrichen, die ich nicht gut finde. Am besten finde ich übrigens "Herrencreme".

 

4. "Kotzobermieter"

7. Aggro-I-Dötzchen

8. <Aromenindustrie>

10. bata illic and the temple of doom

16. Das Tankfahrzeug

18. Dialektale Süßigkeiten

19. Die bürgerlichen Scheinexistenzen!

20. Die fremdgefährdenden Patienten!

21. Die Metallbauern

22. Die Niveausenkers

23. Die possierlichen Seegürkchen

27. Die Stadtbilderklärer

32. Druck durch Leistungsversprechen

37. Falttür zum Bingokeller

48. Hamburger Fleischbeschau

51. Herrencreme.

55. Intifada Kalk

56. ironiefrei & meinungsstark

67. Müde Füße

72. [rosine: kausal]

75. Schafe unter Strom

79. Suchtkranke Aussiedler!

87. Teufelskreis Rückenschmerz

88. the hotbed of assclownery

89. Thekenwitz.

 

Dann muß ich wohl noch einmal in mich gehen, wie es scheint.

 

Überhaupt diese Jugendgewalt auf den Straßen, tagesaktuell schlägt die verkommene Jugend schon wieder zu. Tatort: Erneut München. Opfer: Schon wieder ein wehrloser Rentner. Täter: Kurt Beck, der den wehrlosen Rentner beim Biertrinken bepöbelt! Also ich halte es ja ohnehin mit Joachim Lottmann, was Herrn Beck angeht. (Liebe Corpsstudenten: Das ist eine persönliche, keine öffentliche Meinung!) Auch die Meinung zu Mööööööönchengladbach ist meine ureigenste, obwohl der eine oder die andere sie sich auch zu eigen macht(e)....

 

Meine Geburtsstadt, die nun außer dem Museum Abteiberg, Hans Jonas, der Borussia und dem bizarrsten Nachkriegswiederaufbauverbrechen der Bundesrepublik, dem sog. "Haus Westland" nichts zu bieten hat, wird auch immer abgefahrener, so entnahm ich dem Veranstaltungskalender des "Hindenburger", das demnächst ein Sunrise-Revial im ehemaligen PanTau (!), eine Ü30-Party für excoole Jlabbacher stattfindet. Ausgerechnet in dem Schuppen, in dem sich früher, hüstel, alkoholaffine Lizensspieler und deren bodenständige Fans ("Schnulli") trafen, ein "Sunrise"-Revival. Das war der New-Wave-Elektronik-Independent-Laden der Achtziger. Warum nicht gleich „Blue Moon“-Fete in der Schickeria? Dark-Wave-Gothic-Punk goes Kategorie C.? Stillstand und wirre Allianzen.

 

Oder wie es an anderer Stelle so unheimlich zutreffend hieß: "Das erinnert mich an einen Besuch in der Kneipe 'Abacab' nach dem letzten Ehemaligentreffen am Math.Nat.. Die selben Leute wie früher in denselben Kombinationen wie früher tanzen zur gleichen Musik wie früher. Nur mit Falten und ohne Haare. Ich find sowas ein bissi absurd. Als hätte das Leben 1990 aufgehört. Naja, vielleicht isses bei manchen ja so."

 

Peter Hein wird schon gewusst haben, warum er seine Ausführungen über den dortigen Bahnhofsvorplatz im Salzburgkapitel mit folgender Meinungsstärke unterfütterte: "Hat man den Bahnhof verlassen, findet man aber erst mal einen Vorplatz, der eher nach Mönchengladbach oder DDR ausschaut, Plattenbau, Bunker, so in der Art." Dem ist im Rahmen dieser Zwischenkolumne / diesem Lebenszeichen leider nichts mehr hinzuzufügen. Außer der Bemerkung, daß das Burgtheater - nach dem Bürgerzentrum Ehrenfeld - ja die deutsche Sprechbühne ist.

 

Beste Grüsse, Euer Schomberg (Die Stalinorgel unter den Stadtbilderklärerern!)