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Dialoge, die wir gerne mal im Fernsehen hören möchten! (1. Teil)



Hilfe, ich werde 30! Tja, c' est la vie (en rose?). Kruzitürcken! Am Freitag, den 09. Januar 2004 werden wir eine handvoll Schoppen auf den 29bten Geburtstag (10. 01. 2004) von Frau Schomberg einnehmen ;-)) Tagungsort: Der bekannte evangelische Kindergarten in der Leopold-Lucas-Strasse. Beginn: Ab 20.00h. Waffentragen an diesen Tag verboten - dass Mitbringen von Rochers ist ebenso untersagt!


 

Manchmal hat man so schöne Assoziationen und hofft, dass das Erwartete in Billigproduktionen und / oder Werbungen eben nicht geschieht. Oder man will mal ehrliche Fernsehfilme sehen. Vielleicht auch die Aussage Harald Schmidts hören, „Ja, ich mache weiter!“ Nie wieder jedoch: "Oh, mein ganzes Haus ist voller Orangenbäume - und das nur, weil mir Orangensäfte ohne Konservierungsmittel einfach besser schmecken....." Fernsehen kann echt die Hölle sein! Erst zappt man unvorsichtig und ohne Kopfkondom auf die ARD in die Gratulationsshow „Jopi Heesters wird 100!“, schockiert schaltet man kurz um und auf dem ZDF („Mit dem Zweiten bricht man besser?“) debilisieren einen die Flippers mit ihren Augenkrebs generierenden grellen Jacketts. Gefangen in der Hölle! Ich bin jung und hip (= Jupp!) und kann das alles nicht mehr ertragen! Wenn ich wenigstens die "Mutter aller Schnäppchen" auf's verdiente Altenteil schicken könnte! Ein Gerät erfinden, das alle Lorenzos und Küblböcks dieser Welt aus dem laufenden Programm schneidet - einem Pop-up-Blocker gleich.... Träumen muss ja wohl im neuen Jahr erlaubt sein, oder?

 

Und: Warum nicht mal ehrliche Werbung?!? Eine der seltenen Werbefernsehunterbrechungen, beworben wird MonCherie (dieser billige Fusel mit Schokoumhüllung!): "Carlotta ist auch hier." "Is’ mir doch egal, ich will mich umfräsen!" So etwas will ich im Fernsehen sehen. Ehrliche & unterhaltsame Werbung!

 

Oder bei der Bambiverleihung. Jörg "Die Quizshow" Pilawa (oder Palaver?!) moderiert vor sich hin, sagt "Und der Bambi in der Kategorie..." (lange Pause) und versonnen hofft man auf den Fortgang des Dialoges durch "Und der Bambi in der Kategorie ‚C’ geht an Norbert Schulz, genannt ‚Schnulli’". Alle applaudieren wie am Spiess, Norbert S. kommt auf die Bühne, Palaver hält ihm das Bambi hin, sagt "Und, wollen Sie noch etwas sagen, Herr Schulz?" "Jo, ey! Ich hau’ Dich 'n paar vor datt Blatt, wennste’ mich mit so 'nem joldenen Insekte'driss abkanzele’ wülls!" "Vielen Dank Herr Schulz für ihre wohlgesetzten Worte!".

 

Angenehm abwechslungsreich wäre ebenfalls das schnelle Ende bei Gerichtsshows. Der oder die Angeklagte kommt rein, nach der Angabe der Personalien und dem Rest, wird geschluchzt und innerhalb von vier Sekunden tränenüberströmt alles & rückhaltlos zugegeben. Der Richter (gegeben von Jürgen Zeltinger) zieht sich zurück, verkündet das Urteil (Betrieb eines Nagelstudios ohne Bewährung) und ruckizucki läuft der Abspann. Mann, wäre das wohltuend!

 

Gerne genommen diese Einspielung: "Diese Bundestagsdebatte wurde Ihnen präsentiert von THEORETIKER - dem Baumarkt für Intellektuelle mit zwo linken Händen."

 

Überlebenswichtig wäre, idealiter noch im Januar, Harald Schmidt, in einem Interview bei einem der austauschbaren Maischberger-Beckmann-Klone: "Ja, ich mache weiter!". Die Zeiten als das Wünschen noch geholfen hat, sind ein für alle mal vorbei. Leider.

 

Schlimm auch die Kinder durch den Wind bringende Aussage "Fruchtzwerge - Milch, einfach mal anders!" Wie langweilig! Warum nicht auf Erwachsende abzielend? "Ahoi-Brause - Schnaps, einfach mal anders!" (am besten auf KIKA, direkt nach der der Sendung für Jungdepressive im Alter von 16 bis 26,"Bernd, das Brot")" Wobei Bernd das Brot der Unterhaltungsgott ist und bleibt. Oder wie darf man diese Worte des kafkaesken Kastenbrotes deuten: "Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie!" [Rheinische Post Nr. 300, magazin, Seite MAG 6, vom Samstag, den 27. Dezember 2003]?

 

Dialoge mit Superwoman über "Mein Lehrer Dr. Specht" - "Man, wenn man diese Sendung sieht, denkt man das wär' 'ne Billigproduktion aus den Achtzigern." "Ich weiss, es ist aber 'ne Billigproduktion aus den Neunzigern!" "Ja, wirkt aber wie Achtziger und hat mit realer Schule nichts zu tun!"

 

Denkbar wäre ferner die Modifikation der – zugegebenermassen – sehr schönen Bitburgerwerbung (deux Debilos wollen einem Girl in einem juppen Club einen Drink ausgeben – zweimal lehnt sie das Getränk ab und schiebt es dem Barkeeper zurück – der Barkeeper schaut verständnisheischend zu den beiden Vertretern). Das "Why don't you staaaaaaahaaaahaaaahaaaaaaaaaaaaaay - just a little bit longer?" wird - mein Tagtraum -  durch das zärtliche Liebeslied Motörheads "Bomber" in der Liveversion ersetzt. Toll wäre, wenn die beiden, die ihr dann mit dem Bitburger (vom Mädel coolerweise ausgegeben) zuprosten, zueinander sagen würden "Also wenn mit Schnaps nichts geht, habe ich ein Problem. Mit der Plörre kann ich die Puppe aber erst nach fünf Litern schöntrinken!".

 

Eine Amazon-Werbung, auf dem Bildschirm steht in BILDzeitungsgrossen Lettern: "Kaufen sie auch jetzt das Buch des einzigen Mannes, der Gollum zu hundert Prozent ähnlich sieht: Sebastian Haffner!" [(c) liegt bei Egmont, Prince de Mayence, btw...] Und aus dem off dazu die Stimme Marcel Reifs: "Ich glaube Gollum und Sam werden in den verbleibenden 420 Minuten des Spiels keine echten Freunde mehr!"

 

Oder ich will Donald 'Alteuropa' Rumsfeld in der Deutschländer-Werbung (Die Bekenntnisgeneration? "Das Beste aus Wienern", etc.) sehen. Oder in der Promotion von "Trueman's" - dem Antichristen aus dem sonst so runden Meica-Universum. Trueman's und Deutschländer - das kann ich nun wirklich nie auseinander halten!

 

Zu guter Letzt hätte ich gerne mehr Dadawerbung auf Arte - am besten auf isländisch untertitelt. Totale auf ein Holzhaus, Dunkelheit, das Haus ist hell erleuchtet, man hört zwei Stimmen: "Hey John-Bob, möchtest Du einen Keks?" "Hmmh, lecker, Alienexkrement auf Obladen, mjam!". Das Licht im Hause geht aus, Abspann. Dann die Einblendung: "Makronen - der König der Kekse."

 

Nicht zu vergessen: Harald Schmidt, beim Interview von Gunter Gabriel auf 9 live, beendet das Gespräch mit: "Ja, ich mache weiter!". Schee' wär's.

 

Würde alles gut? Hoffe, Ihr seid alle gut in's Neue Jahr gekommen, Euer Schomberg, Vorsitzender des "Nina-Ruge-ungeschminkt!"-Fanclubs zu Wanne-Eickel.