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1. Wir brauchen Eier. 2. Die Eier sind sicher.



Trotz meiner Vorarbeiten zu einem Foodblog (bisher etwa 400 Bilder), verfügte ich über kein Ei-Bild. Kippi konnte ich nicht mehr bitten, also griff ich zur Wiederveröffentlichung aus Kolumne 92.


"Was liest Du denn da für ein Buch mit so lustigen Bildchen, Schatz?!" "Och, 'Weltherrschaft für Anfänger: Das Handbuch für angehende Diktatoren'." "Jetzt habe ich Angst!" (aus: "Die Kalk-Tagebücher", Heimatroman, Köln und Antalya 2011.)

 

… jetzt sind wir also schon wieder in einem Neuen Jahr mit neuen Herausforderungen... und da ich mich viel in Fern- und Nahverkehrszügen bewege, habe ich auch ungewollt die Zeit, eine neue Kolumne zu „Papier“ zu bringen. Die Herausforderungen dieses Jahres in der richtigen Reihenfolge: 40 Jahre alt werden, darüber nicht grämen, einen neuen Job antreten, aus der ersten Fußballbundesliga absteigen, miterleben, dass die sympathischen Tiefstapler aus Köln, kurz vor der Weltherrschaft stehend, die Relegation schaffen, Fußball-Weltmeisterin werden, 10 Jahre Stalking-Marktfrühschoppen vor Ort begehen, erkennen, dass man ALT ist, wenn ein Patenkind dann auch in die Teenagerphase (!) eintritt und am Ende des Jahres, des Wirtschaftswunderjahres 2011 hoffen, dass sich niemand wundert.

 

Erwäge, mich in Fachkunde und Dienstleistungserbringung prüfen und zertifizieren zu lassen. Man hat ja sonst nichts. Und ich habe die ersten Erkenntnisse für’s neue Jahr gesammelt:

 

1. Wir brauchen Eier.

 

2. Die Eier sind sicher.

 

Darüber hinaus muss ich endlich mal eine schnelle Eingreiftruppe aus Freiwilligen zusammenstellen, die Humor- und Wortspielverbrechen schnell und erbarmungslos ahndet. Befürchte nur, es könne mich selbst dabei erwischen und deshalb werde ich diesbezüglich noch einmal in mich gehen. Die Welt weltet aber schon wieder so richtig zu Jahresbeginn: Zwei große und unerwartete Comeback (Schweinegrippe, dioxinverseuchte Futtermittel), Rainer Langhans frisst vegetarische Würmer im Dschungelcamp und Goldman Sachs investiert 450 Millionen US-Dollar in Facebook, sperrt den eigenen Mitarbeitern aber den Zugang. Fantastisch. Wenn man so etwas als Prosatext oder Blogbeitrag verfasste, würde es von der Leserschaft als "bemüht" abgelehnt & ins Reich der Legende verwiesen.

 

Ich wollte mit meinem Bekenntnis zu Eiern so schamlos sein wie dereinst FJ Raddatz, als er im November ´89 in Hamburg hinter jeden Trabi-Scheibenwischer eine Tafel Schokolade gesteckt hat. Aber alle sind ja mittlerweile völlig abgestumpft. Nicht so in Berlin, da war einiges los ("Blitzeis!") - oder wie Tastengott Wagner es formulierte: "Gestern war Krieg auf den Straßen, es gab viele Verletzte. Gestern waren wir eine Beinbruch-Republik." Ich wate heute durch das Pan-Tauwetter in Düsseldorf Unterrath, zum Vorschein kommen nur die Reste des Prekarier-Feuerwerks und Split (Roll). Springtime for Raddatz. Man könnte mal wieder ein Musical verfassen oder auch "exotischer Innovator" werden. Man könnte so viel tun. Texte über Fußball verfassen. Und über Politik. Über Fußballpolitik, quasi. Man könnte es auch bleiben lassen.

 

Allen einen guten Start ins Jahr 2011 - und bedenkt: Wir sind alle nur Teil der Nahrungsfette, Euer Schomberg.