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Dopplung des Ypsilons - Wagner, Web 2.0 und Berufe, die ich unlängst bei S-L-F nannte:

 

Da ich ja auch in meinem Lieblingsforum regelmäßig die größten Wagnerwerke mit ihren zentralen Aussagen vorstelle ("Ein Kranichforscher hat mir das weinend am Telefon erzählt. Wenn die Kraniche verrückt werden, haben wir Menschen Anlass zur Sorge.", Originalquelle), machte mir ein Mitposter die Freude einer Wagnerinterpretation. Er schrieb mit einer gewissen diebischen Freude...

Berufe, die ich unlängst bei

 

Stadt-Land-Fluss

 

nannte:

 

Arzt (+)

Orthopäde (+)

Walfänger (+) / Wagner (-)

Canaille / Canalreiniger (-)

Regenmacher (+)

Dachdecker (+)

Lippenleser (-) / Linguist (+)

Jäger (+)

Hutmacher (+)

Frankiermaschine (-)

Bestatter (+)

Queen (-) / Qualitätsprüfer (+) / Quantenphysiker (+)

Zylindermacher (+)

Gynäkologe (+)

Videokünstler (+)

Kanalreiniger (+)

Unterseefahrer (+) (sic!)

Nonne (+)

Manager (+)

Seelsorger(+)

Engelsmacherin (-)

Internist (+)

 

 

 

<ungelungener uebergang>

 

Dialoge im ÖPNV (II):

 

Ich lese 'Welt', trinke und beende eine Cola - zero (Link). Ein Flaschensammler durchstreift den Zoch vom 'Lufthafen Konny A.', kommt zu mir, guckt mich kurz an und sagt:

 

"Kann ich die haben?"

"NEIN!"

"Die Plastikflasche?!"

"Selbstredend! Ich dachte, sie meinen die 'Welt'!!"

"Nein, die können sie gerne noch weiter lesen!"

"Danke.

"Bitte!"

 

</ungelungener uebergang>

 

 

"Ich seh´s schon vor mir: 'Liebe Personalberater, Ihr seid die ärmsten Schweine der Welt..... blubb blabb sülz französisch Marburg usw.... und dass ich Euch, liebe Personalberater, nun als Spitze der Evolution der Menschheit ansehe, habt Ihr nur meinem 1. Apostel Heiko Schomberg zu verdanken. Herzlichst Ihr Franz Josef Wagner'". Irgendwie haben Sie nur noch nicht alle wirklich die tiefe Kraft des Wagnerns erkannt, beispielsweise in seinem Brief an Jauch, in dem er feststellt: "Für mich sind Sie ein Dieter Bohlen, der sich benehmen kann." Wie hieß es aus dem ZAG so treffend: "An solch einer feinsinnigen, wahren, tiefen, und absolut nicht mehrheitsfähigen Beobachtung merkt man, daß Wagner wirklich ein ganz ganz großer Journalist ist, nicht nur ein begnadeter Schreiber." Hat Jauch das verdient??! Ja!

 

Nach den zwei wirklich empfindlichen Niederlagen, die ich vor kurzem, im September 2006 beim Trivial Pursuit im Rahmen der Kippenbergerfeierlichkeiten (Düsseldorf / Neuwied) von CAFH zugefügt bekam, darüber nachgedacht, mich jetzt nur noch auf's Stadt-Land-Fluss zu kaprizieren. Aber Schomberg sein heißt auch, Streiche zu empfangen und diese keineswegs automatisch zu erwidern. Gut, dass beim S-L-F-Event nicht der Buchstabe "T" drankam, ich hätte den Beruf des "Tünnemanns" nur schwerlich punktebringend verkaufen können. Und 20 Punkte wären auch nicht drinne gewesen, wäre doch mit einem "Türsteher", "Toilettenfrau", "Troll" oder sogar "Telefonmann" entgegnet worden. Ich werde die Sache weiter verfolgen.

 

Das Leben wagnert und mir fehlt da häufiger mal der ironiefreie Blick für's Schöne, Wahre, Freie. Teilweise autoverstellt ist der Blick, teilweise wird das Erkennen der Schönheit im Kleinen als spleenig abgetan, jedoch es ist so eminent wichtig. Und wenn es mir schon nicht gelingt, Kalk zum Hort der Jeunesse dorée werden zu lassen und irgendwann Vorsitzender des Poloclubs Köln-Kalk zu werden, na dann wird es eben eine juppe "Location", die Berlin den Rang abläuft, so! Um nochmal auf das Thema der letzten Ausgabe zurückzukommen, das "Leben jenseits der Festanstellung", direkt an der Post zu Kalk, gibt es auch eine ganz spannende Combo, die ich bis dato nur vom Geburtstagsgeschenkerwerb kannte, bei den tollen "Kalk-Post-T-Shirts":

 

Nochmal zu Web 2.0, diesmal macht sich SPON Gedanken zum Missbrauch von Identitäten:

 

"Denn irgendwann wollen die Besitzer ihre Investitionen wieder hereinholen, entweder durch einen gut dotierten Weiterverkauf oder gewinnträchtigen Umsatz. Den zu erreichen, dürfte in der Regel mit kostenpflichtigen Vip-Accounts oder möglichst auf die individuellen Profile zugeschnittenen Anzeigen (die natürlich nicht so, sondern "Informationen" heißen werden) und vergleichbaren Angeboten versucht werden. Wie aber die Nutzerdaten auf ihre Echtheit hin überprüfen? Denn eine Plattform, die zur Hälfte aus "James Bonds" und "Jogibären" besteht, lohnt weder als Investment noch als werberelevante Zielgruppe." (Hervorhebung HS)

 

 

Dazu passend die Überlegungen eines ehemaligen Kollegen, der in seinem Blog folgendes dazu ausführte:

 

"Ich glaube, früher oder spärter werden die Userdaten verkauft. Recruitingspezialisten, Headhunter und die Kienbaums und access AGs dieser Welt dürften starkes Interesse daran haben. Wie bindet man eigentlich Studenten an eine Studentenplatform wenn sie keine Studenten mehr sind und von einem openbc … Verzeihung … Xing viel mehr haben? Isch bin jespannt!"

 

 

Icke ooch!

 

Vielleicht macht Web 2.0 blöde, wie die WELT unlängst titelte? Wenn ich wirklich ein Blog begönne, dann eines mit der Frau Z. Da bin ich aber noch indifferent, was den Titel angeht: "Zauberrock / Schottenwald"? "Zauberwald & Schottenrock"? Zu lang, vermutlich! Teile dieses Textes ganz oldschool via, ähem, genau wie die HTML-Formatierung, "Notepad" erstellt. Warum? Weil ich es kann! Vielleicht werde ich dies weiterhin tun & nenne ich die ganze Sache, diese vermaledeite Blog-Geschichte einfach "Schombergs Welt" und kann dann befreit aufschreiben, ohne einer handvoll (?) Corpsbrüder vor den Kopf zu stossen? Das Medium zur Gänze nutzen, über die Flügel kommen, die Breite des Platzes bespielen?! Ach, wer weiss das schon. Erstmal gilt es ja, die neue Ausgabe wasserdicht zu machen. Dann gilt es rumzuweinen, dass ich der letzten, wirklich letzten Veranstaltung auf dem alten Corpshaus, das Heimat ist, Heimat war, am 03.02.2007 nicht beiwohnen kann. So bleibt der Sechzigerjahrezweckbau in meinem Herzen erhalten, wird nie ein anderer sein.

 

Manchmal kommt es schlecht an, zuviel Lassdünkel an den Tag zu legen, aber es ist auch Herrschaftswissen, findet Euer Schomberg.

 

 

Nachtrag: Selbst am Tag der Kolumneneinstellung des Hochladens wird Wagner kontrovers in meinem Lieblingsforum diskutiert, ein Neutraler bemerkte darauf hin: "Ich krieg immer mehr den Eindruck, dass er außer seiner Kolumne gar nichts anderes mehr zu tun hat außer Fernsehen." Worauf hin das ZAG Cölbe richtig und würdevoll (s.o.) einwarf: "Hat er auch nicht. Ist in der wunderbaren Fernseh-Doku über ihn ("Ich bin Wagner - Du bist Deutschland") auch ganz deutlich geworden. Rauchen, Fernsehen, Paris-Bar, Schreiben. Mehr ist da nicht. Reicht ja auch."